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Aus für den Brockhaus

Bertelsmann stellt das Lexikon ein
 

Bald nicht mehr für das Bücherregal zu kaufen: der Brockhaus.

Eines der bekanntesten gedruckten Nachschlagewerke steht vor dem endgültigen Aus. Der Medienkonzern Bertelsmann (Gütersloh) will nach eigenen Angaben das Geschäft mit Lexika aufgeben und damit den Brockhaus einstellen.

Zunächst soll der wichtige Direktvertrieb bis Mitte 2014 eingestellt werden. Die Online-Aktualisierungen sollen noch sechs Jahre fortgeführt werden. Der Vertrieb über den Buchhandel allein reiche aber nicht zum Überleben aus, hieß es. Wie Bertelsmann mitteilte werden ein Großteil der 300 Arbeitsplätze beim Verlag und dem Direktvertrieb wegfallen. Denkbar sei allerdings, eine Lizenz für die Marke Brockhaus zu vergeben, sagte ein Sprecher des Konzerns.

Der Brockhaus gehört seit 2008 zur Bertelsmann-Tochter Wissenmedia Verlag.

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