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Tageszeitung „B.Z.“ stellt auf Redaktionssystem Interred um

Berliner Traditionsblatt setzt somit gemeinsam mit „Bild“ und „Bild am Sonntag“ auf dieselbe Technik
 

Tageszeitung für Berlin mit 136-jähriger Tradition: Die „B.Z.“ nutzt nun ebenfalls das Redaktionssystem Interred. (Bildquelle: Axel Springer)

Die größte und traditionsreichste Tageszeitung Berlins, die „B.Z.“, wird ab sofort mit dem Redaktionssystem Interred produziert. Nach der kompletten Umstellung auf das System arbeiten die über 100 Mitarbeiter der „B.Z.“ und „B.Z. am Sonntag“ nun gemeinsam mit hunderten Kollegen von „Bild“ und „Bild am Sonntag“ auf derselben technologischen Grundlage.

Mit der Zusammenlegung der Redaktionen und der gemeinsamen Nutzung des Redaktionssystems schaffe man die idealen Voraussetzungen, um zukünftig auf allen Medienkanälen schneller und näher beim Leser zu sein, ist sich die Chefredaktion der „B.Z.“ sicher. Hierfür war ein Redaktionssystem notwendig, das unterschiedliche Workflows unterstützt, selbst unter sehr hoher Last schnell und zuverlässig arbeitet und alle notwendigen Funktionen des Multichannel Publishing bietet.

Die Umsetzung des Projekts dauerte vier Monate. Neben der Einführung der neuen Software entschied sich die „B.Z.“ dazu, auch neue Workflows zu erarbeiten. So entstand eine Hybridform aus „Layout vor Content“ und „Content vor Layout“. Die Redaktion kann frei wählen, welchen Weg sie mit der Software tagtäglich gehen möchte. Gleichzeitig wurde allen Redakteuren die Möglichkeit geschaffen, alle Inhalte inklusive multimedialer Anreicherung auch für den Online-Bereich zu erzeugen und direkt auf der Webpage zu publizieren.

Hintergrundinformation:
Axel Springer SE setzt bereits seit einigen Jahren auf Multichannel Publishing mit Interred, unter anderem auch durch das Web Content Management für „Computer Bild“, „Auto Bild“ oder die Corporate-Website, oder aber mit dem Enterprise Content Management für das konzernweite Intranet.

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