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BVDM startet Planbetriebskostenvergleich

Studie soll Betrieben Maßnahmen zur Kostensenkung zeigen
 

Die Studie soll Betrieben Maßnahmen zur Kostensenkung zeigen.

Die Verbände Druck und Medien starten den Planbetriebskostenvergleich 2012. Einer Pressemitteilung zufolge können Mitglieder der Druck- und Medienverbände, von Digicom und den Bundesinnungen Siebdruck und Flexografie an dieser Studie teilnehmen und sind aufgefordert, ihre Daten einzusenden. Beim Planbetriebskostenvergleich soll aus dem Datenmaterial der Teilnehmer ein mittleres Kostenniveau für verschiedene Kostenstellen aus den Bereichen Druckvorstufe, Druck und Druckverarbeitung ermittelt werden. Dadurch erhalten Betriebe einen Überblick über durchschnittliche Gemeinkostenstrukturen der Branche im direkten Vergleich zu den eigenen Stundensätzen. Die Auswertung untersuche dabei alle wesentlichen Gemeinkostenarten, von den Personalkosten bis zu den kalkulatorischen Abschreibungen. Alle gemeldeten Informationen der Betriebe würden absolut vertraulich behandelt und fließen ausschließlich anonymisiert in den Vergleich ein. 

Der Vergleich unterstütze die Einordnung der eigenen Kostensätze in die Bandbreite der Wettbewerberdaten. „So können Maßnahmen zur Kostenoptimierung herausge­filtert und Verbesserungspotenziale erkannt werden“, beurteilt Ulrich Smets, Referent für Betriebswirtschaft beim BVDM und Verantwortlicher für die Auswertung der Studie, die Vorteile. Ohne großen Aufwand erhalten bei Einreichung der eigenen Werte insbesondere kleine und mittlere Betriebe sehr viele individuelle Vergleichszahlen, die ansonsten nicht zur Verfügung stehen. Smets weiter: „Der Auswertungsbericht liefert Benchmarks, die zur Beurteilung der eigenen Wettbewerbsstärke eingesetzt werden können“.

Alle Betriebe sind aufgerufen

Der Vergleich sei nicht nur für Bogenoffsetbetriebe interessant. Auch Maschinen und Arbeitsplätze von Digitaldruckereien, Siebdruckern, Rollenoffsetbetrieben und Etikettenherstellern seien Bestandteil der Analyse. „Jede Maschine und jeder Arbeits­platz der gesamten Druckbranche, für die eine ausreichende Anzahl vergleichbarer Meldungen vorliegt, wird ausgewertet“, erläutert Smets die Vorgehensweise zur Auswertung. Für rund 60 verschiedene Kostenstellen aus den Bereichen Druckvorstufe, Druck und Druckverarbeitung soll das mittlere Kostenniveau ermittelt werden.

Anmelden bis zum 15. Juni 2012

Teilnehmen können Mitglieder der Druck- und Medienverbände, von Digicom und den Bundesinnungen Siebdruck und Flexografie. Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2012. Teilnahmeunterlagen sind bei den Verbänden Druck und Medien und den genannten Innungen direkt erhältlich. Notwendige Voraussetzung ist eine eigene Plankosten­rechnung mit Betriebsabrechnungsbogen zur Ermittlung eigener Kostensätze.

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