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BVDM warnt vor weiterer Überregulierung der Betriebe durch EU-Vorhaben

Der BVDM warnt vor weiterer Überregulierung der Betriebe durch EU-Vorhaben.

Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) hat sich gegen die von der EU-Kommission geforderten Berichterstattungspflichten über das gesellschaftliche Engagement (Corporate Social Responsibility oder kurz CSR) von Unternehmen ausgesprochen.

Wie der BVDM berichtet, fordert die EU-Kommisssion in der Mitteilung „Eine neue EU-Strategie (2011-14) für die soziale Verantwortung der Unternehmen" von Unternehmen Rechenschaft, in welcher Form diese für Sozial- und Umweltbelange eintreten. Gleichzeitig würden Regulierungsmaßnahmen und Meldepflichten angekündigt. Erzielte Fortschritte sollen überwacht werden können.

Der Verband kritisiert jedoch nach eigenen Angaben, dass das EU-Vorhaben dem Grundsatz der Freiwilligkeit von CSR widerspricht und den Anstrengungen der Bundesregierung zum Bürokratiekostenabbau – gerade für kleinere und mittlere Unternehmen – zuwider läuft . Mittelständische Unternehmen der deutschen Druckindustrie engagierten sich in vielfältiger Hinsicht in ihrer Region und zeigten soziale Verantwortung, beispielsweise zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Allein 2011 wurden laut BVDM über die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände 11 000 Tonnen CO2  kompensiert und zertifizierte Klimaschutzprojekte unterstützt.

Den mittelständischen Unternehmen zu ihrem Ehrenamt und sozialem Engagement noch weitere bürokratische Pflichten aufzubürden, konterkariert deren außerordentlichen Bemühungen, so der Verband in seiner Stellungnahme weiter. Der Nutzen dieser Berichte bleibe dabei mehr als fraglich.

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