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BVDM weist Verdis Fünf-Prozent-Forderung zurück

Tarifverhandlungen beginnen am 7. April
 

Sönke Boyens weist die Forderung nach fünf Prozenz mehr Lohn als "realitätsfern" zurück.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) fordert für die rund 140.000 Beschäftigten der Druckindustrie in der anstehenden Tarifrunde fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. So heißt es in der Lohnforderung der Tarifkommission vom 17. Februar 2016. Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) weist diese Forderung entschieden zurück.

Die Tarifkommission hat am 17. Februar 2016 die Lohnforderung aufgestellt und vereinbart, das geltende Lohnabkommen zum 31. März 2016 zu kündigen.
 
„Die Beschäftigten der Druckindustrie brauchen eine spürbare Verbesserung ihrer Einkommen. In den letzten zehn Jahren ist die Lohnentwicklung in der Druckindustrie deutlich hinter der allgemeinen tariflichen Lohnentwicklung zurück geblieben“, so der stellvertretende Verdi-Vorsitzende Frank Werneke in der Pressemitteilung vom 17. Februar.

Sönke Boyens, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite und Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses des Bundesverbandes Druck und Medien (BVDM), bezeichnet die Forderung als „realitätsfern“. Angesichts der Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre müsse sich die Tariflohnpolitik mehr denn je an den tatsächlichen Möglichkeiten der Betriebe orientieren.
 
Die erste Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband Druck und Medien findet am 7. April 2016 in Berlin statt. Die Friedenspflicht in der Druckindustrie endet am 1. Mai 2016.

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