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Bernhard Theiss erhält den Rudolf-Ullstein-Preis

Höchste bundesdeutsche Auszeichnung des grafischen Gewerbes für Aalener Verleger
 
Wolfgang Poppen und Bernhard Theiss

Bernhard Theiss (re.) erhielt den Rudolf-Ullstein-Ring aus den Händen von Wolfgang Poppen, Vorsitzender des Kuratoriums der Rudolf-Ullstein-Stiftung und Präsident des Bundesverbandes Druck und Medien.

Bernhard Theiss, seit 1987 Verleger und Herausgeber der Schwäbischen Post (Aalen) und der Gmünder Tagespost, erhielt am 26. Februar 2015 den Rudolf-Ullstein-Preis. Es ist die höchste Auszeichnung, die im grafischen Gewerbe in Deutschland verliehen wird. Die Preisverleihung fand in feierlichem Rahmen in Berlin im Axel-Springer-Hochhaus statt.

Mit dem Ullstein-Preis würdigt das Kuratorium der Ullstein-Stiftung Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Branche verdient gemacht haben.

Bernhard Theiss, 21. Träger des Preises, hat sich – so der Bundesverband Druck und Medien in einer Pressemitteilung – weit über seine beruflichen Verpflichtungen hinaus für die Belange und die Zukunft der Druckindustrie engagiert. Ehrenamtlich aktiv in der Verbandsarbeit der Branche, war er von 1997 bis 2014 Vorsitzender des Ausschusses Technik + Forschung des Spitzenverbandes der deutschen Druckindustrie und Vizepräsident im Präsidium des BVDM. In dieser Funktion habe er zahlreiche wichtige Impulse gesetzt und frühzeitig die Möglichkeiten der Digitalisierung als Chance zur Vernetzung erkannt.

Theiss setzte, so der BVDM, auch Maßstäbe für Standards zur Qualitätssicherung. Als einer der Ersten in Deutschland habe Theiss Mitte der 90er-Jahre auf die prognostizierte Nachfrage nach vierfarbigen Zeitungen reagiert. Gemeinsam mit Maschinenherstellern, Forschungsinstituten und anderen Verbänden arbeitete der Ausschuss Technik + Forschung unter seiner Leitung an geeigneten technischen Lösungen und wirtschaftlich effizienten Prozessen. Heute trügen die von Bernhard Theiss mitentwickelten Standards erheblich zur Qualität in der Druckproduktion in Deutschland bei – auch im vierfarbigen Zeitungsdruck.

Der Preis in Form des Ullstein-Ringes wurde übereicht durch den Vorsitzenden des Kuratoriums der Ullstein-Stiftung und Präsidenten des Bundesverbandes Druck und Medien, Wolfgang Poppen.

Über den Rudolf-Ullstein-Preis

Der Namensgeber des Preises, Rudolf Ullstein, war einer der fünf Söhne von Leopold Ullstein, Gründer des Berliner Ullstein-Verlages. Er war Berlin und dem damaligen Druckverband besonders eng verbunden. 1963 hatte er den Wunsch geäußert, zu seinem 90. Geburtstag am 26. Februar 1964 eine Rudolf-Ullstein-Stiftung ins Leben zu rufen und besonders verdienten Persönlichkeiten den Ullstein-Ring als höchste bundesdeutsche Auszeichnung des grafischen Gewerbes zu verleihen. Rudolf Ullstein verstarb jedoch kurz vor seinem 90. Geburtstag und konnte sich seinen Wunsch nicht mehr erfüllen. Der Hauptvorstand des Bundesverbandes Druck und Medien beschloss deshalb, ihm zu Ehren die Rudolf-Ullstein-Stiftung ins Leben zu rufen. Frederik Ullstein, ein Neffe des Verstorbenen, stellte hierzu den Originalring des Gründers des Hauses Ullstein zur Verfügung.

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