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Bertelsmann löst Direct Group auf

Bereich erwirtschaftete als Kernsäule zu wenig Umsatz

Die Bertelsmann AG löst die umsatzschwache Direct Group zum Ende des Monats auf.

Die Bertelsmann AG löst die Club- und Buchsparte Direct Group als eigenständigen Unternehmensbereich auf. Einem Bericht des Unternehmens zufolge war nach dem Verkauf der Geschäfte in Frankreich die Direct Group als autarker Bereich nicht mehr umsatzstark genug. Damit verbleiben noch die vier Kernsäulen RTL Group, Random House, Gruner + Jahr und Arvato.

Zum Ende des Monats werden die Club- und Direktmarketinggeschäfte in den deutschsprachigen Ländern, in Spanien und Osteuropa organisatorisch unter Corporate Investments überführt, die Bertelsmann-Vorstand Thomas Rabe verantwortet. Zu den Corporate Investments gehören unter anderem die Aktivitäten von BMG im Musikrechtegeschäft sowie die Fonds Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI) und Bertelsmann Asia Investments (BAI).

Für die osteuropäischen Buchvertriebsgeschäfte in Russland, der Ukraine, Tschechien und der Slowakei werden strategische Optionen, die einen möglichen Verkauf einschließen, geprüft, heißt es in der Mitteilung weiter.

Fernando Carro, Geschäftsführer der Direct Group, bleibe weiter für die Direct Group verantwortlich. Er wird darüber hinaus „weiterführende Aufgaben im Konzern übernehmen, unter anderem bei der Erschließung von Wachstumsmöglichkeiten in Mittel- und Südamerika sowie in Spanien“.

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