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Bobst: Drupa-Verkaufsabschlüsse übertreffen Erwartungen

Zahlreiche Neu- und Weiterentwicklungen für Verpackungs- und Etikettenhersteller in den Bereichen Faltschachteln, Wellpappe und flexible Verpackungen
 

Präsentation der M6-Digital-Flexo-Druckmaschine auf dem Drupa-2016-Stand von Bobst.

Der Schweizer Hersteller Bobst, Lieferant von Anlagen und Services für Verpackungs- und Etikettenhersteller in den Bereichen Faltschachteln, Wellpappe und flexible Verpackungen, berichtet von einer starken Resonanz der Drupa-Besucher auf dessen Neu- und Weiterentwicklungen. Hierzu zählt das Anlagen- und Serviceangebot und insbesondere die präsentierten Weltpremieren, wie Bobst meldet. Die auf der Drupa 2016 getätigten Verkaufsabschlüsse sollen sowohl die Erwartungen als auch das von Bobst bei der Drupa vor vier Jahren erzielte Gesamtvolumen übertroffen haben.

Die Besucher und Kunden zeigten besonders starkes Interesse an der neuen M6-Digital-Flexo-Druckmaschine, an Weiterverarbeitungsanlagen im mittleren und oberen Segment für die Kartonherstellung mit Bogenzufuhr sowie an Services wie Online-Fehlerbehebung. Die auf der Drupa gezeigten Lösungen griffen die von den Besuchern geäußerten Fragen im Hinblick auf eine profitable Fertigung bei immer kleiner werdenden Auflagen und steigenden Arbeitskosten auf.

„Außerdem bot die Drupa 2016 eine Gelegenheit für Bobst, sein 125-jähriges Bestehen mit Kunden aus der ganzen Welt zu feiern“, betont Jean-Pascal Bobst, CEO von Bobst.

Die M6-Druckmaschine wartet mit automatisierten Systemen auf, die Umrüstungen in weniger als einer Minute ermöglichen, nahezu jeden Abfall vermeiden und nur geringen Personaleinsatz erfordern. Sie kann flexible Verpackungen oder Faltschachteln verarbeiten und ermöglicht Schachtelherstellern in Verbindung mit einem Sheeter die Nutzung der Merkmale von „Digital Flexo“ bei gleichzeitiger Weiterverwendung ihrer vorhandenen Bogen-Verarbeitungsanlagen. Digital Flexo ermöglicht die komplette Automatisierung des Flexodruckprozesses ohne Maschinenstopps. „Hände und Augen des Bedieners werden ersetzt durch die konstante elektronische Prozessüberwachung“, so Bobst weiter. Basis von „Digital Flexo“ ist der Siebenfarbendruck (CMYK plus Orange, Grün, Violett), mit dem 100 % des Pantone-Farbenspektrums abgedeckt werden können sollen. Möglich machen diese Parameter gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des vor einigen Jahren gegründeten sogenannten Revo-Teams, das aus den Firmen Americk Advantage, Apex, AVT, Bobst, Dupont, Esko, Flint Group, Pantone, X-Rite und UPM Raflatac besteht. Das wesentliche Merkmal von Digital Flexo ist dessen Beständigkeit. Die Präzision der Farben hängt nicht mehr davon ab, wie sie gemischt wurden bzw. von den Fähigkeiten des Maschinenbedieners (Druckers), sondern von extrem dünnen exakt übereinander gelegten Farbschichten. Es müssen weder Aniloxwalzen noch Farben in den Druckeinheiten gewechselt werden. Durch dieses Konzept sollen sich bis zu 30% an Farbe einsparen lassen. Auftragsbedingte Einstellungen seien zu 100 % auf jeder Maschine, die nach der Digital-Flexo-Technologie drucken kann, reproduzierbar, wie Bobst weiter betont.

Interesse gab es auch für die neue MW-85F-Zentralzylinder-Flexodruckmaschine, die sich besonders für den Druck kleiner Auflagen eignen soll. Im Breitbahnbereich bietet das neue Modell 40SIX, das für Druckbreiten von mehr als 1.650 mm und bis zu 2.250 mm entwickelt wurde, laut Bobst schnelle und automatische Umrüstungen sowie sicheres und einfaches Sleeve-Handling.

Im Tiefdruck wurden die neuen Druckmaschinen RS 6002 und RS 6003 auf der Messe zum ersten Mal vorgestellt.

Für Weiterverarbeiter war die CL-750D-Kaschiermaschine von Interesse.

Und Bogenverarbeiter interssierte sowohl die Mastercut 106 PER als auch die neue Masterfold 110 besonders. Die auf der Messe gezeigte produktive Prägefoliendruckmaschine Masterfoil 106 PR, die über das neue Modul Foil Unwinder+ verfügt, hatte ebenfalls ihr Debut auf der Drupa.

Mehr als 500 Kunden besuchten auch das Bobst Germany Competence Center im nahegelegenen Meerbusch, in dem weitere Anlagen gezeigt wurden. Zahlreiche Kunden unternahmen auch einen Besuch der Beta-Standorte der Bobst-Digitaldruckmaschine für Wellpappe.

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