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Brühlsche Druckerei und Gießener Anzeiger setzen auf Fernwärme

Deutliche Energiekosten-Einsparung erwartet
Brühlsche Druckerei und Gießener Anzeiger

Brühlsche Druckerei und Gießener Anzeiger werden ans Fernwärmenetz angeschlossen.

Die Brühlsche Universitätsdruckerei und der Gießener Anzeiger wollen ihre Kosten für Strom und Wärmeenergie senken. Beide Firmen erhalten derzeit einen gemeinsamen Anschluss ans Fernwärmenetz der Stadtwerke Gießen und eine technisch optimierte Wärmeverteilung. Im Sommer soll der Umbau abgeschlossen sein. Rund 548,5 Tonnen CO2 wollen Verlag und Druckerei dann pro Jahr durch diesen Schritt einsparen und zudem den Verbrauch von Wärmeenergie um etwa 30 Prozent reduzieren.

Laut einem Bericht des Gießener Anzeigers trägt hierzu auch bei, dass die neue Wärmeversorgung die Abwärme der thermischen Nachverbrennung nutzt. Sie wird im Heatset-Bereich des Unternehmens eingesetzt, um Abgase zu reinigen, die beim Druckprozess entstehen. Die Einbindung dieser bisher nur in Teilen genutzten Energie in den Wärmekreislauf und die übrigen ökologischen Vorteile gaben, wie es heißt, den Ausschlag für den Wärmelieferungsvertrag mit den Stadtwerken.

Solch schlummerndes Potenzial verstecke sich in vielen Unternehmen, heißt es seitens der Stadtwerke. Im Fall der Brühlschen Universitätsdruckerei und des Gießener Anzeigers habe sich die Kombination aus Fernwärme und optimiertem Wärmeverteilsystem als derzeit beste Lösung herausgestellt. Eine weitere Verbesserung ist möglich: Derzeit planen die Stadtwerke, im kommenden Jahr ein Blockheizkraftwerk (BHKW) nachzurüsten. Das erzeugt dann nicht nur Heizenergie, sondern gleichzeitig auch Strom. Die Effizienz steige dadurch weiter und die Energiekosten sinken erneut.

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