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Wer findet das goldene Buch?

Buchvermarktung mit Print
 

Gewinnspiel rund um das Pocket-Buch mit Goldschnitt: Fündig wurde Irene Nehen (r.) von der Buchhandlung Otto Melchers in Bremen.

Nur noch wenige Wochen und die Frankfurter Buchmesse öffnet wieder ihre Pforten, um Tausende von Titeln zu präsentieren. Um in der Flut der Neuerscheinungen nicht unterzugehen, müssen sich Buchverlage, Buchhandlungen oder auch Autoren im Selbstverlag etwas einfallen lassen. Dabei zeigt Print durchaus seine Stärken.

Eine besondere Aktion zur Buchvermarktung hat sich der Zürcher Verlag Kein & Aber einfallen lassen. Um seine so genannten Pockets zu bewerben, machte der Verlag das Buch samt einer pfiffigen Druckveredelung selbst zum Werbeträger. Die Druckerei CPI in Leck versah dabei den Schnitt eines jeden neuen Bandes der Taschenbuchreihe mit einer anderen Farbe. Mit dem Farbschnitt wurde nun bei einer B2B-Promotion-Aktion gespielt: Zunächst erschien Ausgabe 19 des Branchenmagazins „Börsenblatt“ mit kartonierten, goldfarbenen Umschlagseiten. „Finden Sie das 1 Millionste Kein-&-Aber-Pocket mit dem goldenen Schnitt“, wurden dort die Buchhändler aufgefordert. Als Finderlohn winkte die Mitwirkung in der Taschenbuchreihe als literarische Figur.

Fündig wurde Buchhändlerin Irene Nehen von der Bremer Buchhandlung Otto Melchers. Sie entdeckte beim Auspacken der täglichen Buchlieferung den goldenen Button auf dem Pocket-Titel „Löwen wecken“ von Ayelet Gundar-Goshen und gleich darauf den goldenen Schnitt. Bingo! Sie wird nun als Romanfigur in die Verlagsgeschichte von Kein & Aber eingehen. Wer das Buch schreiben und wann es erscheinen wird, wird sich allerdings erst noch zeigen.

Weitere Beispiele, Ansätze und Ideen, wie sich Buchverlage, Buchhandlungen oder auch Autoren im Selbstverlag Neuerscheinungen erfolgreich bewerben lassen  – und welche Rolle Print dabei spielt – , beschreibt übrigens DD-Autorin Nicola Scheifele im aktuellen Deutschen Drucker. Das Heft kann im print.de-Shop bestellt werden. [2025]

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