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Burda: Rekordergebnis mit Printprodukten

Umsatzrendite im Zeitschriftengeschäft liegt bei 15 bis 20 Prozent
 

Burda hat 2012 eine Umsatzrendite von 15 bis 20 Prozent erwirtschaftet.

Der Medienkonzern Burda hat eigenen Angaben zufolge im Jahr 2012 ein Rekordergebnis mit Zeitschriften erwirtschaftet. Einem Bericht des Handelsblattes zufolge liegt die Umsatzrendite dieses Jahr bei 15 bis 20 Prozent, Burdas Verlags-Erlöse im Inland betragen rund 650 Mio. Euro. Der Gewinn könnte demnach bei einem niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag liegen. Das Familienunternehmen nennt jedoch keine absoluten Zahlen.

Zeitschriftenvorstand Philipp Welte bezeichnete das Ergebnis als „absolut erfreulich“. Es zeige „wie lebendig der Printmarkt ist“ und dass „Zeitschriften nach wie vor ein hochrentables Geschäft sind.“

Gegenüber dem Handelsblatt sagte Welte, die Profitabilität der Zeitschriften wachse und der Umsatz auf dem deutschen Markt sei quasi stabil. Derzeit liegen die Erlöse ein Prozent unter Vorjahr.

2013 werde jedoch ein „herausforderndes Jahr“, Burda stelle sich auf „diffiziele Marktbedingungen“ im Zeitschriftenmarkt ein. Das Ziel ist es laut Welte, die Vertriebserlöse konstant zu halten und den Rückgang im Werbemarkt bei ein bis zwei Prozent weitgehend stabil zu halten.

Trotz sinkender Werbeumsätze will Burda mit einer weiteren Frauenzeitschrift auf den Markt kommen. Für den Herbst ist der Start der US-Frauenzeitschrift „Harper’s Bazaar“ geplant. Die Investitionskosten sollen sich dabei laut Handelsblatt auf fünf bis zehn Millionen Euro belaufen.

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