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Druckerei Joh. Burlage investiert in eine Xerox Docucolor 8080

Portfolio an personalisierten Druckerzeugnissen und Kleinauflagen wird ausgebaut
 

Seit Mai wird bei der Druckerei Joh. Burlage auf einer neuen Xerox Docucolor 8080 produziert.

Die Münsteraner Druckerei Joh. Burlage GmbH & Co. hat im Mai eine Xerox Docucolor 8080 in Betrieb genommen. Vertragspartner ist der Neusser Xerox Premium Production Reseller X-Nordrhein-Westfalen GmbH. Mit der neuen Druckmaschine ersetzt das Unternehmen die in die Jahre gekommene Xerox Docucolor 5000. Der Entscheidung für die Docucolor 8080 gingen umfangreiche Wettbewerbsvergleiche und ein zweitägiger Test des Drucksystems im Schauraum von Xerox voraus.

Mit dem neuen Digitaldrucksystem baut der Offset-Druckdienstleister sein Portfolio um personalisierte Druckerzeugnissen wie Mailings, Visitenkarten und Broschüren weiter aus. Zudem werde mit der Investition sichergestellt, dass man Kunden auch kleine, im Offsetdruck unrentable Auflagen kostengünstig anbieten bzw. eilige Aufträge in kürzerer Zeit produzieren kann. Zu den Kunden von Burlage gehören Unternehmen aller Branchen sowie Behörden und Werbeagenturen.

 
Carsten Ulrich, Vertriebsfachmann bei der X-Nordrhein-Westfalen GmbH: „Speziell für Kunden aus der Marketingbranche ist eine schnelle Auftragsabwicklung häufig ein Schlüsselkriterium. Gleichzeitig ist eine hohe Druckqualität ein Muss. Mit der Docucolor 8080, die unabhängig von Grammatur, Materialzufuhr oder Komplexität des Auftrags und sowohl im Simplex- als auch im Duplexdruck mit der Nenngeschwindigkeit von 80-DIN A4-Seiten pro Minute druckt, kann Burlage beides abdecken.“

Johannes Burlage, der Geschäftsführer der Joh. Burlage GmbH & Co ergänzt.: „Dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, erkennen wir daran, dass wir heute viele Aufträge, die wir vorher noch über Offsetmaschinen abgewickelt haben, über das Digitaldrucksystem laufen lassen. Seit Einführung der Maschine vor drei Monaten hat sich das digitale Druckvolumen nahezu verdoppelt. Die Druckqualität steht dem Offsetdruck in nichts nach, was uns auch von sehr qualitätsgetriebenen Kunden wie Werbeagenturen bestätigt wird. Zudem nähern sich die Preise von Offset- und Digitaldruck immer stärker an, so dass auch Aufträge in mittleren Volumina häufiger für den digitalen Druck in Frage kommen. Damit haben wir an Flexibilität gewonnen.“

Die Xerox Docucolor 8080 ist mit dem Xerox EX Print Server mit Fiery-Technologie ausgestattet. Im Zusammenspiel mit der Xerox Automatic Color Quality Suite (ACQS) und dem Cloud-basierten Farbmanagement-Tool Oris Lynx von CGS bietet das Drucksystem laut Hersteller eine hohe Farbsicherheit. Die Docucolor 8080 druckt mit Low Gloss Dry Ink und soll so über eine hochwertige Fotowiedergabe mit detaillierten Schattierungen und Glanzpunkten verfügen. Dank der Low Gloss Dry Ink lassen sich zudem Dokumente in matter Offset-Optik produzieren, mit der Burlage vor allem die Anforderungen im Bereich Marketing und Werbung erfüllen könne.

Die Docucolor 8080 wird durch eine Xerox D95 für den digitalen Schwarzweißdruck ergänzt, für die sich Burlage bereits im Vorjahr entschieden hatte. Für die Endverarbeitung nutzt das Münsteraner Druckunternehmen Module von Horizon und Polar, mit der die Druckerei auch die Druckerzeugnisse seiner Heidelberger Bogenoffsetmaschinen verarbeitet. So habe das Unternehmen keine zusätzlichen Investitionen im Finishing-Bereich tätigen müssen.

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Leserkommentare (4)

H.v.S. | Dienstag, 10. September 2013 17:06:03

Besser schlau als Gau !

Hallo Herr Gruhlke,
warum dann XEROX müsste doch die Frage lauten, oder?
Aus einem Fiat wird ja auch kein Mercedes nur wenn man einen Stern drauf klebt.

christian grulke | Dienstag, 10. September 2013 14:56:03

xerox 8080

Liebe(r) H.v.S.,

das "S." in ihren Initialien steht ja wohl für "Schlau".

also liebe Frau / lieber Herr von Schlau,

vielen Dank für ihre Meinung zu dem Thema und schön, dass sie sich eine "richtige" Maschine leisten können - herzlichen Glückwunsch.
Trotzdem gibt es viele Kollegen, die in unserer Gewichtsklasse kämpfen und für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man sich gegenseitig hilft und auch mal, wenn nötig, warnt
In der Fachpresse gibt es ja fast ausschließlich Erfolgs-Anwender-Stories.

bis bald,

Christian Grulke

H.v.S. | Montag, 02. September 2013 17:06:02

Xerox 8080

Hallo Herr Gruhlke,
wenn man sich als Medienunternehmen sich keine Igen oder Colorpress leisten kann und in eine
"gut genug" Maschine welche für Hausdruckereien entwickelt wurde investiert, so sollte man sich Hinterher nicht beschweren.
Gruss,

HvS

christian grulke | Mittwoch, 14. August 2013 10:46:03

warnung vor Xerox 8080

ich kann vor der xerox 8080 nur warnen - vielleicht die schlechteste Investitionsentscheidung in unserer über 40-jährigen Firmengeschichte. Die Maschine rennt fast nie stabil. Frist Verschleißteile. Macht gerne überraschend die typischen Xerox-Colourdrums-Streifen über die Ausdrucke....
Aber, am schlimmsten und nicht zu beheben:
Alle Drucke werden von einem gelb-grauem Schleier (background haze) überzogen. Das konnte auch durch massive Technikereinsätze nicht abgestellt werden. Mittlerweile hat sich Xerox darauf eingeschossen, dass der Background Haze innerhalb der Spezifikationen läge - "es besteht also kein Mangel". Der Drucker wurde auch nicht getauscht, da alle Maschinen diesen Typs gleich sch... sind.
Mein Tipp: einfach mal einen bedruckten und unbedruckten Bogen übereinanderlegen und die Weisse des Papiers vergleichen.

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