Weiterempfehlen Drucken

Diese fünf Neuerungen am Farbserver Zepra 4 helfen in der Produktionspraxis

Alprinta GmbH testete die aktualisierte Colorlogic-Lösung schon vor Markteinführung
 

Jan Lukat, Vorstufenleiter bei der Alprinta GmbH in Leverkusen, konnte sich schon vor der Markteinführung von Colorlogic Zepra 4 einen Eindruck von der neuen Version des Farbservers machen.

Der Farbserver Zepra aus dem Hause Colorlogic wurde vor wenigen Tagen in der Version 4 in den Markt eingeführt. Schon zuvor hatte die Software einen erfolgreiche Betatestphase bei der Alprinta GmbH in Leverkusen, einem breit aufgestellten Spezialisten für Print und Displayherstellung, der vor allem im Bereich plakative Werbung seine Stärken hat, durchlaufen.

Für seine Farbmanagementaufgaben setzt Alprinta schon seit längerem die Colorlogic-Produkte Zepra, Copra, Reprofiler und Color-Ant ein. Gerade die ständig variierenden Druckbedingungen, sowohl im Digital- als auch im Siebdruck, und die besonderen Anforderungen an die exakte Wiedergabe von Sonderfarben machen hochqualitatives Farbmanagement zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Alprinta. Folgende Erfahrungen hat das Unternehmen mit den fünf wichtigsten Neuerungen in Zepra 4 gemacht:

  • Smart-Link: Mit dem neuen Smart-Link-Modul in Zepra 4 ist Alprinta nun in der Lage, seine Devicelink-Einstellungen von Copra 3 (ICC-Profilerzeugungssoftware) mit Zepra zu teilen und reduziert nach eigenen Aussagen mit nur einem „Klick“ die Profilflut um die Hälfte. Zepra berechne automatisch das gewünschte Devicelink-Profil zum Maschinenprofil. Standardmäßig würden auch vordefinierte Einstellungen zur Smart-Link-Berechnung zur Verfügung stehen.
     
  • Gamutwarnung: Gerade im Großformatdruck mit seinen unterschiedlichen Bedruckstoffen und Reproduktionsmöglichkeiten möchte der Kunde seine Corporate-Identity-Farben bzw. Sonderfarben optimal reproduziert wissen. Dazu ist es produktionstechnisch von Nöten, zu wissen, ob diese Sonderfarben überhaupt mit den gewählten Einstellungen erzielt werden können. Eine im Farbserver Zepra definierte Variable für DeltaE2000 ermögliche es dem Anwender nun zu entscheiden, ob die berechnete Abweichung zum Druck geeignet ist oder nicht. Passend dazu habe Colorlogic das neue Rendering Intent „Minimale Komprimierung“ in Copra 3 eingeführt, um den Farbraum möglichst absolut farbmetrisch wiederzugeben.
     
  • Transparenzreduzierung: Mit den neuen Flattening-Optionen sollen sich einzelne Jobs oder komplette Druckformen, die Transparenzen beinhalten, schnell herunterrechnen lassen. Somit erziele man die bestmögliche Wiedergabe mit der Gewissheit, dass es keinerlei Probleme mit den Transparenzen oder Sonderfarben gibt.
     
  • Reportfunktion: Mit Zepra 4 könne man Jobeinstellungen nun automatisiert in einen Ordner auslagern. Für Alprinta eine zwingend notwendige Funktion für die Reproduzierbarkeit und Archivierung von Kundendaten.
     
  • Save-Ink: Gerade im Digitaldruck, wo vor allem die Tintenpreise den Auftragspreis ausmachen, lohne sich das Modul für optimierten Schwarzaufbau/Farbreduktion (GCR/UCR) schon ab der Auflage eins. Mit den verschiedenen Save-Ink-Stufen definiere man selbst den Qualitätsanspruch und die Wirtschaftlichkeit, so Alprinta.
Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Heer Gruppe nimmt Inkjetrolle Ricoh pro VC60000 offiziell in Betrieb

Umsatz und Gewinn des Digitalgeschäfts soll gesteigert werden

Im Februar begannen die Aufbauarbeiten, nun hat die zur Heer Gruppe gehörende Walter Digital GmbH die neue Inkjetrolle Pro VC60000 von Ricoh offiziell in Betrieb genommen. Mit der Investition erweitert das Unternehmen aus Korntal-Münchingen seine Digitaldruck-Kapazitäten unter dem Dach von Körner Druck am Standort Sindelfingen, wo auch der Rollenoffset-Druck der Unternehmensgruppe zu finden ist.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Als wie sicher empfinden Sie die Schutzmaßnahmen rund um ihr Unternehmensnetzwerk?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...