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Tarzan schreit und der Pfau schlägt ein Rad

Das Klingspor Museum und der DDC zeigen "Gute Gestaltung 12"
 

"Tatendrang" heißt das Kundenmagazin für Marketingspezialisten und Führungskräfte. Herausgegeben wurde es von der Gestaltungsagentur Liquid, Friends PR, MS Marketing ServiceS und der Druckerei Joh. Walch.

Der "Deutsche Designer Club (DDC)" hat die Gewinner des mittlerweile zwölften Wettbewerbs "Gute Gestaltung" prämiert. Die Gewinnerarbeiten der acht Kategorien Marketingkommunikation, Unternehmenskommunikation, Graphic Fine Arts, Produkt, Digital Media, Foto/Film, Raum/Architektur und Zukunft sind nun vom 27. bis 30. September im Offenbacher Klingspor Museum ausgestellt.

Höllisch erschrecken kann man, wenn man dieses Kundenmagazin aufschlägt: der Gorilla auf dem Titelblatt deutet zwar die Richtung schon an, aber dass beim Öffnen der Tarzanschrei ertönt, überrascht denn doch. "Tatendrang" heißt das Kundenmagazin für Marketingspezialisten und Führungskräfte; Herausgeber sind die Gestaltungsagentur Liquid, Friends PR, MS Marketing ServiceS und die Druckerei Joh. Walch. Die vom DDC ausgezeichnete Ausgabe No.20 nimmt unter anderem die Werbestrategien der Tierwelt aufs Korn und bringt sie auf den Nenner GGGG – Gestik, Gewand, Geräusch und Geruch. Wie Profiwerber das für ihre Produkte nutzen können, zeigen Beispiele emotionaler Bildsprache, ein Pfauen-Popup, das auf der letzten Seite versteckte Soundmodul mit Tarzanschrei und (Vorsicht, nicht rubbeln!) ein Stinktier.

Im zwölften DDC-Wettbewerb "Gute Gestaltung" erhielt das Augsburger Team dafür in der Kategorie Unternehmenskommunikation einen Award zugesprochen. Gold ging an den Geschäftsbericht von ThyssenKrupp "Einblicke", konzipiert von der Spezialistin Annette Häfelinger, sowie an das Magazin How-to No.2 von Ogilvy Frankfurt, außen reduziert-extravagant auf Hochglanz poliert, innen voll wunderbar haptischer und visueller Vielfalt. Jeweils siebenmal verlieh der DDC zudem Silber und Bronze.

Der "Deutsche Designer Club (DDC) ist eine Initiative, die Gutes lobt" – so das einfache und klare Statement. Die Gewinnerarbeiten der acht Kategorien sind nun vom 27. bis 30. September im Offenbacher Klingspor Museum ausgestellt. Möglich machen dies die Stadt Offenbach als DDC-Fördermitglied und Museumsdirektor Dr. Stefan Soltek, der zuletzt Gastjuror im Wettbewerb war. Initiator ist der rührige DDC-Vorstandssprecher Michael Eibes.

Besonderes Anliegen des 1989 gegründeten, inzwischen interdisziplinär ausgerichteten DDC bleibt es zu zeigen, "dass gutes Design nicht nur seinen ‚künstlerischen‘ Wert hat, sondern auch Werte steigern kann und ein unverzichtbarer Faktor des wirtschaftlichen Erfolges ist". Zu besichtigen ist das jetzt für kurze Zeit in Offenbach, aber auch in der druckfrischen Dokumentation. Der Einsendeschluss für den nächsten Wettbewerb naht bereits am 30. September; Späteinreicher haben eine letzte Chance bis zum 12. Oktober. Printprodukte können teilnehmen in den Kategorien Marketingkommunikation, Unternehmenskommunikation sowie Graphic Fine Arts. Hinzukommen die Sparten Produkt, Digital Media, Foto/Film, Raum/Architektur und Zukunft. Die Aufstellung der 40-köpfigen Fachjury findet sich neben weiteren Infos unter: www.ddc.de.

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