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Unternehmen nur mangelhaft auf Datenverlust vorbereitet

Iron Mountain-Studie: Grobe Mängel in Sachen Datensicherheit (vor allem bei Mittelständlern)

In Sachen Datenschutz und Datenwiederhestellungs-Strategien besteht in Unternehmen noch großer Nachholbedarf – vor allem bei Mittelständlern, so Iron Mountain.

Ein Datenverlust, sei es durch höhere Gewalt, Cyberkriminalität oder einen technischen Defekt, kann die Existenz eines Unternehmens gefährden. Dennoch ist der Großteil der Unternehmen nur mangelhaft auf einen solchen Ernstfall vorbereitet, wie jetzt eine gemeinsame Studie von Iron Mountain, Anbieter von Services für das Informationsmanagement, und dem Marktforschungsunternehmen Macarthur Stroud zeigt (befragt wurden 200 europäische mittelständische und große Unternehmen aus dem privaten und öffentlichen Sektor).

Zwar sei sich ein Drittel der Unternehmen bewusst, dass ein Datenverlust ihren Geschäftsbetrieb ernsthaft gefährden kann – mehr als 40 Prozent der Betriebe würden ihre Systeme zur Datensicherung aber nur einmal im Jahr überprüfen. Experten empfehlen dagegen, etwa alle zwei bis drei Monate Tests durchzuführen.
Wie gut ihre Unternehmen auf einen Datenverlust vorbereitet sind und wo sie in Sachen Datensicherung stehen, das können Verantwortliche nun mit einem kostenlosen Online-Check von Iron Mountain feststellen. Anhand von sieben Fragen lässt sich damit der „Fitness-Grad“ der unternehmenseigenen „Disaster Recovery“-Strategie überprüfen. Alle Teilnehmer erhalten nach der Auswertung der Umfrage eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie eine kostenlose individuelle Analyse ihrer Antworten.

Großer Nachholbedarf in Sachen Datensicherheit.
Ob Feuer, Wasserschäden, ein Hackerangriff oder der Ausfall des Rechenzentrums – ein Datenverlust kann jedes Unternehmen treffen. Um im „Fall der Fälle“ innerhalb weniger Stunden den Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen zu können, brauchen Unternehmen eine ausgereifte Strategie zur Sicherung und Wiederherstellung ihrer Daten. Fehlt eine solche Strategie, kann das Unternehmen teuer zu stehen kommen: Beeinträchtigt ein E-Mail-Ausfall von etwa vier Stunden vielleicht nur vorübergehend die Arbeitsproduktivität, wirkt sich ein Verlust von Transaktions- oder Produktionsdaten über den gleichen Zeitraum unmittelbar auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens aus.
Dass der Mittelstand in Sachen Datensicherheit noch Nachholbedarf hat, zeigt auch eine weitere Iron Mountain-Studie in sechs europäischen Ländern (befragt wurden hier 900 Entscheidungsträger in mittelständischen Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 25 und 2.500): Zwar geben 63 Prozent der Befragten an, den Anforderungen an das Informationsmanagement besondere Bedeutung zu schenken. Tatsächlich lagern aber nur 30 Prozent der mittelständischen Unternehmen ihre Backup-Tapes an einem sicheren Ort außerhalb des eigenen Firmensitzes. Wenn es um physische Daten wie Dokumente oder Akten geht, sind es sogar nur 21 Prozent.

Kostenloses Webinar für umfassenden Datenschutz.
In diesem Zusammenhang veranstaltet Iron Mountain am 8. April 2011 um 10 Uhr das kostenlose, 45-minütige Webinar „Der sichere Weg zu umfassendem Datenschutz“. Hier sehen die Teilnehmer anhand von zwei Beispielen, wie ein Szenario zur Systemwiederherstellung abhängig von der jeweiligen Backup-Strategie eines Unternehmens aussehen kann. Zudem erfahren Unternehmen: Warum muss ein Backup-Plan häufig überprüft werden? Welche Möglichkeiten zur effizienten Datensicherung und schnellen Systemwiederherstellung gibt es? Welche Technologien eignen sich für welche Anforderungen? Was ist bei der Auswahl von Anbietern für externe Datensicherung zu beachten? Interessierte können sich ab sofort bei Iron Mountain-Mitarbeiterin Bianca Backes für das Webinar anmelden.

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