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Digitaldruck "rockt": Pink-Floyd-Legende David Gilmour setzt auf personalisierte Tickets

Eintrittskarten waren dank des Digitaldrucks mit Vor- und Nachnamen der Besucher bedruckt
 

David Gilmour, Sänger und Gitarrist von Pink Floyd, hat bei seinem Konzert in Wiesbaden auf personalisierte Eintrittskarten gesetzt. Jedes Ticket wurde im Digitaldruck mit dem Vor- und Nachnamen des Besuchers versehen. Einlass erhielt nur, wer über seinen Personalausweis nachweisen konnte, der Besitzer der Karte zu sein.

Wer Mitte Juli zum Konzert der Pink-Floyd-Legende David Gilmour in Wiesbaden wollte, der musste nicht nur seine Eintrittkarte, sondern auch seinen Ausweis vorzeigen: Denn die Tickets waren dank des Digitaldrucks mit Vor- und Nachnamen der Fans personalisiert. Rein kam nur, so berichtete das Wiesbadener Tagblatt, wer nachweisen konnte, auch der Besitzer der jeweiligen Karte zu sein. Mit der Personalisierung der Eintrittskarten wollte die Agentur "Livenation" den Schwarzmarkthandel unterbinden.

Mit 1200 verkauften, personalisierten Tickets war das Konzert trotz des höheren Kontroll-Aufwands restlos ausverkauft. Durch die Personalisierung mit Vor- und Nachname waren die Tickets nicht übertragbar, und somit der nichtberechtigte und oft teure Handel durch Dritte untergraben. Wie der Veranstalter Mainzplus Citymarketing gegenüber der Zeitung angab, hätten auch Sicherheitsaspekte eine wichtige Rolle beim Entschluss für die personalisierten Tickets gespielt. Denn die Konzertzusage sei im Herbst 2015 noch unter dem Einfluss der Pariser Terroranschläge gestanden.

Für die Fans von David Gilmour bedeuteten die personalisierten Eintrittskarten aber nicht nur lange Schlangen und Wartezeiten auf Grund der Personenkontrollen am Eingang – dank ihrer Personalisierung waren sie zugleich ein besonderes Andenken an ein musikalisches Highlight einer Rock-Legende. Und das funktioniert wiederum nur dank des Digitaldrucks.

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