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Deutscher Drucker 20/2016: Druckweiterverarbeitung 4.0

Schauen Sie in Ihren Briefkasten – ab sofort auch im print.de-Shop bestellbar!
 

Die Ausgabe 20/2016 von Deutscher Drucker ist ab heute in Ihrem Briefkasten und ab sofort als Einzelheft im print.de-Shop erhältlich.

Die neue Deutscher-Drucker-Ausgabe spannt einen Bogen über verschiedene ganz aktuelle Themen aus den Bereichen Postpress-Technologien und -Anwendungen, Etikettendruck und Bedruckstoffe. „Industrie 4.0“ mit vernetzten und automatisierten Prozessen wird jetzt auch in der Druckweiterverarbeitung Realität werden. Die Hersteller aus diesem Bereich sind – teilweise mit unterschiedlichen Lösungsansätzen – darauf vorbereitet. Welche Möglichkeiten sich daraus für Druckweiterverarbeiter ergeben, zeigen die von Deutscher Drucker mit mehreren Herstellern geführten Interviews im Teil 2 der Serie „Druckweiterverarbeitung 4.0“ (Teil 1: DD 18/2016). Besondere Eyecatcher: Wir haben das kleinste Outsert der Welt in dieser Ausgabe und die Titelseite ist mit einer extrem matten Folie überzogen und partiell lackiert, ein haptisches wie optisches Vergnügen zugleich.

Weiter geht es mit zwei Beiträgen zum Thema: Moderne Falztechnik. Im ersten wird die SAZ Services GmbH, ein international tätiger Entwickler und Anbieter von Branchenlösungen für Marketing und Vertrieb, Direct Marketing Services und Adressdaten, vorgestellt. Das Unternehmen hat seinen Lettershop ausgebaut. Dabei ging es vor allem darum, flexibler agieren zu können und eine durchgängige Qualitätskontrolle zu erhalten – das fängt an mit den Daten und hört auf mit dem Verarbeitungsprozess. Der andere beschreibt die Produktion des „kleinsten mehrfach gefalzten Beischaltblattes (im Fachjargon auch „Outsert“ genannt) der Welt“. Bei Sätzen wie „allein die Größe zählt“ kann Friedrich Faulhaber, Geschäftsführer von GUK-Falzmaschinen, nur lachen. Das Unternehmen hat die Drupa-Besucher mit dem nach eigener Aussage „kleinsten Outsert der Welt“ mit Abmessungen von gerade mal 15 x 15 mm überrascht. Und auch sonst sind es viele „Kleinigkeiten“, denen das Unternehmen aus dem Schwarzwald seinen Ruf zu verdanken hat.

Aber nicht nur technische Anwendungen stehen im Blickpunkt. Auch bei Materialien tut sich viel. Vielleicht ist es für eine Reihe von Druckveredlern interessant, zu lesen, dass es jetzt eine innovative Folie von Achilles gibt, die „X-treme Matt“ wirkt und dazu noch zwei ganz wesentliche Eigenschaften besitzt: Neben dem extremem Mattgrad sind es vor allem die hohe Kratz- und Scheuerfestigkeit und eine homogene verarbeitungsfreundliche Oberflächenspannung, wie Achilles betont. Und sie sei zudem äußerst unempfindlich gegen Fingerabdrücke und andere Gebrauchsspuren. Das zeigen wir am Beispiel dieses Heftumschlages, der genau mit dieser neuen Folie überzogen und dann partiell lackiert worden ist.

Für Etikettendrucker kommt folgende Neuentwicklung: Sieben Jahre nach Markteinführung der Gallus ECS 340 ist bei den „Gallus Innovation Days“ am Firmenstammsitz der Gallus Gruppe in St. Gallen (Schweiz) in einer Weltpremiere ein Vorserienmodell einer ganz neuen Druckmaschinen-Plattform präsentiert worden – die „Labelmaster“ in Modulbauweise für den professionellen Etikettendruck. Wir stellen die Maschine vor.

Auch bei dem Beitrag zur neuen ISO 15397 geht es um die Industrie 4.0. Abseits aller Debatten um die ISO-Norm 12647-2 hat sich nahezu unbemerkt von der Branchenöffentlichkeit eine kleine Revolution vollzogen: Im Jahr 2014 wurde mit ISO 15397 eine internationale Norm veröffentlicht, welche die Kommunikation von Papiereigenschaften regelt. Damit wurde unter anderem auf Initiative des BVDM die langjährige Forderung der Druckindustrie nach Einführung eines „Papierpasses“ aufgegriffen – und zumindest teilweise erfülltt. Auch wenn ISO 15397 durchaus noch Entwicklungspotenziale besitzt, ist es an der Zeit, die Norm anzuwenden. Papierhersteller und -großhändler sollten ihre Datenblätter zügig an die Vorgaben anpassen (hier bestehen erhebliche Defizite), Druckereien und Weiterverarbeiter dies einfordern. Damit wäre der Weg in Richtung Industrie 4.0 ein kleines Stück weiter beschritten.

Außerdem: Nicht nur die demographische Entwicklung, sondern auch die gesellschaftlichen Veränderungen stellen Betriebe bei der Fachkräftesicherung vor große Herausforderungen. Die Aufgaben für die Zukunft der Unternehmen stellt sich deshalb ganz klar: wie können die eigenen Mitarbeitenden an den Betrieb gebunden und wie können neue Mitarbeitende gewonnen werden? Nicht zuletzt über eine familienfreundliche Personalpolitik, wie in einer weiteren Folge aus unserer Serie „Recht in der Druckbranche“ deutlich gemacht wird.

Diese und weitere Beiträge finden Sie im aktuellen Deutschen Drucker, Ausgabe 20/2016. Abonnenten finden die Ausgabe in Ihren Briefkästen, ansonsten können Sie das Einzelheft hier direkt bestellen.

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