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Deutscher Drucker 25-26/2016: Die Jahresschluss-Ausgabe komplett digital gedruckt

Demnächst in Ihrem Briefkasten und ab sofort im print.de-Shop bestellbar
 

Wieder viele interessante Themen aus der Druckindustrie: DD 25-26/2016 ist jetzt erschienen!

Es muss schon etwas besonderes passieren, damit Deutscher Drucker mit seiner Haus- und Signalfarbe Gelb aussetzt – eine vollständig digital gedruckte Ausgabe ist einer dieser besonderen Anlässe. So wurde der neu erschienene Deutscher Drucker komplett auf einer Xeikon 9800 gedruckt und mit zahlreichen, personalisierten und regionalisierten Elementen auf jeden Abonnenten individuell angepasst. Außerdem finden die Abonnenten im Innenteil eine Miniatur-Ausgabe derselben Deutscher-Drucker-Ausgabe in Leporello-Falzung (Format: 14% von der normalen Größe).

Das „Making of“ dieser Ausgabe ist spannender als mancher Krimi: Besonders wichtig sind Planung und Aufbereitung der Daten im Vorfeld, lesen wir. Denn immerhin geht es hier nicht einfach um einen digitalen Kleinauflagendruck der immer selben Seiten, sondern um gut 7000 Unikate eines 44-seitigen Magazins. Da muss die Fehlerquelle gegen Null gehen, sowohl im Druck wie auch in der Weiterverarbeitung. 40 Stunden waren für den Druck der 40 Inhaltsseiten eingeplant, Auflage: knapp 7000. Plus mehrere Stunden für die Produktion des Umschlags und des Miniatur-DDs im Leporello-Stil. Der eigentliche Druck der vorliegenden Ausgabe von Deutscher Drucker mag aus der Sicht eines Offsetdruckers lang gedauert haben, dennoch ist er überschaubar – und „für sich genommen der einfachste Teil in der Produktionskette“, wie Wolfgang Vogel, Geschäftsführer von Digital Repro Druck (einem der an der Produktion hauptbeteiligten Unternehmen – gehört zur Wurzel Mediengruppe) erklärt. Der Druck mache bei einem solchen Projekt letztlich gerade 10 bis 15 Prozent aus – vorausgesetzt natürlich, die Daten stimmen. „Die größte Herausforderung ist das enge Zeitfenster, das uns für den Druck zur Verfügung steht“, so Vogel.

Manche werden sich fragen – was haben Postboten, Druckerei-Mitarbeiter und Holzfäller gemeinsam? Es wird bald keine mehr von ihnen geben – das zumindest behauptet der jährlich erscheinende Job-Report der US-Jobdatenbank Career Cast. Das soll vor allem damit zusammenhängen, dass Papierprodukte in den nächsten Jahren überflüssig werden und damit auch die Jobs, die damit zusammenhängen. Lesen Sie, wie die Realität heute und wohl auch in Jahren noch aussehen wird, wie viel Print uns tagtäglich, von morgens bis in die Nacht hinein, begegnet.

Was wäre eine digital produzierte Deutscher-Drucker-Ausgabe ohne Bezug zum Digitaldruck? – Geht nicht. In diesem Sinne passt zum Beispiel der Vorbericht zum Digitaldruck-Kongress 2017 gut in den Kontext. Am 15. und 16. Februar dreht sich im CCD Congress Center Düsseldorf wieder alles um Strategien, Best-Practice-Beispiele und Wachstumsfelder des Digitaldrucks. Denn die Verbände Druck und Medien laden zusammen mit der Drupa erneut zum Digitaldruck-Kongress ein. Das Programm verspricht neben zahlreichen Vorträgen von Branchenkennern auch ausreichend Gelegenheiten zum Netzwerken und Über-den-Tellerrand-Schauen.

Weiter geht es in dem Zusammenhang mit der Erörterung der Frage: Stichwort „Print 4.0“ – wie nutzt die Printmedienindustrie das Digitalzeitalter für sich? Intelligent vernetzte und hoch automatisierte Prozesse sind der Schlüssel dafür, dass Druckereien künftig bei sinkenden Auflagen und häufigen Formatwechseln profitabel arbeiten können. In Anlehnung an „Industrie 4.0“ sprechen wir hier von „Print 4.0“. Dabei gibt es immer noch viel Informationsbedarf. Im Fachkongress Druckindustrie 4.0 im November 2016 sorgten die Veranstalter durch Experten-Vorträge, Best-Practice-Beispiele, Hands-on-Workshops sowie Diskussionsrunden für eine Durchdringung des Themas.

Erfahren Sie mehr zu diesem und zu vielen anderen Themen, in Deutscher Drucker 25-26/2016, der ab sofort im print.de-Shop zur Bestellung bereit steht.

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