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Deutscher Drucker 8/2016: Highlights in Digitaldruck und Finishing

Demnächst in Ihrem Briefkasten und ab sofort im print.de-Shop bestellbar
 

Die Ausgabe 8/2016 von Deutscher Drucker ist demnächst in Ihrem Briefkasten und ab sofort als Einzelheft im print.de-Shop erhältlich.

Seit einigen Wochen befindet sich die weltweite Printindustrie im Drupa-Fieber. Wenn die weltgrößte Druckfachmesse am 31. Mai in Düsseldorf ihre Pforten öffnet, werden viele Aussteller mit neuen Technologiekonzepten die Fachwelt beeindrucken. Als Antwort auf den Wandel in der Druckbranche, hat sich die Messe neuen Themen wie dem Industrial Printing und dem 3D-Druck geöffnet. Mit welchen Auswirkungen? Die Antworten gibt Messe-Direktorin Sabine Geldermann in einem Interview mit Deutscher Drucker.

Neben den Digitaldrucksystem-Anbietern führen inzwischen fast alle Hersteller konventioneller Druck- und Finishing-Technologie auch digitale Prozess-Lösungen in ihrem Portfolio oder nutzen Kooperationen und Joint-Ventures mit Anbietern von digitalen Produktionssystemen. Die Drupa 2016 wird es zeigen, der Digitaldruck ist überall präsent. Eine Reihe von Ausstellern aus dem Digitalsegment haben ihre Standfläche zum Teil signifikant vergrößert, so zum Beispiel HP oder Landa. Was genau auf der Drupa im konventionellen wie im Digitaldruck zu erwarten ist, lesen Sie auf print.de und in Deutscher Drucker.

Vor diesem Hintergrund hat zum Beispiel der für konventionelle Bogen- und Rollenoffset-Druckmaschinen bekannte japanische Hersteller Komori in seiner europäischen Zentrale in Utrecht seine Drupa-2016-Neuentwicklungen vorgestellt. Darunter ganz neu: ein Digitaldrucksystem im B1-Format – die Impremia NS40 – mit der von Landa lizensierten Nanografie-Technologie. Angekündigt wurde dabei auch, ab der Drupa mit dem Vertrieb des digitalen UV-Inkjet-Drucksystems Impremia IS29 regulär zu beginnen.

Oder nehmen wir Ricoh: Welche Strategie verfolgt der Digitaldrucksystem-Hersteller als Anbieter im Digitaldruck? Wie sieht das Unternehmen den 3D-Druck? Wie werden sich die konkurrierenden Varianten Inkjetdruck und Tonerdruck entwickeln? Was sind die Drupa-Highlights am Messestand? Antworten darauf gibt der Deutschland-CEO von Ricoh, Niculae Cantuniar.

Ein weiteres Thema: der variable Datendruck. Geht es um Kleinauflagen, setzen viele Druckereien auf Digitaldrucksysteme. Irgendwie logisch. Seinen USP, auf Neu-Deutsch die „Unique Sales Proposition“, also sein Alleinstellungsmerkmal, spielt der Digitaldruck aber erst aus, wenn es um den Druck variabler Daten geht. Ein alter Hut? Weit gefehlt, denn die Vermarktung der neuen Möglichkeiten ist weit anspruchsvoller als man vermutet. Aber warum eigentlich?

Fast alle Bogenoffsetdruckereien in Deutschland drucken nach dem Prozess Standard Offsetdruck – die einen mehr, die anderen weniger. Nicht zuletzt aufgrund der anspruchsvollen Printbuyer lassen sich immer mehr Druckdienstleister ihre Produktion nach PSO durch ein Zertifikat bestätigen. Deutscher Drucker hat bei den Zertifizierungsanbietern Fogra, BVDM und Print-Xmedia Süd sowie bei zwei Druckereien nachgefragt, was die Zertifizierung wirklich bringt. Ein Thema unseres Round Tables war natürlich auch der aktualisierte Prozess Standard Offsetdruck.

Bobst, der Schweizer Hersteller von Maschinen und Anlagen für Verpackungs- und Etikettenhersteller, will im 125. Jahr seines Bestehens Lösungen „zur Verbesserung der Produktivität, zur Erschließung neuer Geschäftsfelder und zum Werterhalt der Investitionen seiner Kunden“ präsentieren, wie im Vorfeld der Weltleitmesse für Print- und Medienproduktion bekannt wurde. So steht zum Beispiel die Weltpremiere des neuen Stanzautomaten Mastercut 106 PER auf dem Programm. Diese Autoplatine soll das Stanzen noch produktiver gestalten. Stellt eine neue UV-Flexodruckmaschine von Bobst eine Herausforderung für die Produktion im Offsetdruck dar? Denn, die Maschine absolviert Auftragswechsel in weniger als einer Minute (aufgrund der Digital-Flexo-Technologie), verfügt über hohe Laufgeschwindigkeiten und soll Hochgeschwindigkeits-Inline-Verarbeitung ermöglichen.

Ein weiterer Themen-Schwerpunkt: Das Beilagen-Geschäft. Werbeprospekte sind aktuell wichtigster Umsatztreiber für die Rollenoffsetdrucker. Auch für die Zeitungs- und Anzeigenblatt-Verlage ist das Beilagen-Geschäft eine stabile Erlösquelle. Das Beispiel des Druck- und Pressehauses Naumann im hessischen Gelnhausen zeigt, in welche Leistungsregionen auch kleinere Verlagsunternehmen mit der entsprechenden Strategie und Technologie vorstoßen können.

Mancher Heatsetdrucker hat die Produktion von Handels­werbung erst jüngst für sich entdeckt, andere sind hier schon immer zu Hause –  wie Sattler Media Press. Nach einer aufwändigen Restrukturierung herrscht in Hornburg und Magdeburg wieder Aufbruchstimmung.

Deutscher Drucker,  Ausgabe 8/2015, wird in Kürze an die Abonnenten ausgeliefert und steht ab sofort im print.de-Shop zur Bestellung bereit.

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