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Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Die Nominierten stehen fest

Entega, GLS-Bank, SAP kommen für den Sonderpreis Recyclingpapier in Frage

Der Sonderpreis Recyclingpapier soll das Bewusstsein für die ökologischen Einspareffekte durch das Papier mit dem Blauen Engel schärfen.

Der Energieversorger Entega, die GLS Bank sowie das Softwareunternehmen SAP sind beim diesjährigen Wettbewerb des Deutschen Nachhaltigkeitspreises als „Recyclingpapierfreundlichste Unternehmen“ nominiert. Der Gewinner wird am 4. November auf dem Deutschen Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf bekannt gegeben und ausgezeichnet.

„Die Finalisten für den Sonderpreis sind Unternehmen, die vorbildhaft Recyclingpapier in ihre Nachhaltigkeitsstrategien integrieren und es bereits mit sehr hohen Einsatzquoten verwenden. Sie setzen damit ein wichtiges Signal in ihren Branchen, dem guten Beispiel zu folgen“, so Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

„Mit der Auslobung des Sonderpreises Recyclingpapier soll die Bedeutung dieses Themas angesichts einer zunehmenden Verknappung natürlicher Ressourcen herausgestellt werden“, so Michael Söffge, Geschäftsführer von Steinbeis Papier und Pate des Sonderpreises. „Wir wollen das Bewusstsein für die ökologischen Einspareffekte durch das Papier mit dem Blauen Engel schärfen." Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis trage dazu bei, dass Unternehmen diese Potenziale erkennen und nutzen.

Alle nominierten Unternehmen zeichnet laut Veranstalter aus, dass sie gezielt und umfassend das Papier mit dem Blauen Engel verwenden und somit ihre Ökobilanzen spürbar verbessern. Die mit Recyclingpapier bewirkten Einspareffekte seien messbar und betrügen bis zu 83 Prozent weniger Wasser- und 72 Prozent weniger Energieverbrauch. Zugleich würden bis zu 62 Prozent CO2 - Emissionen vermieden.

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