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„Die Rheinpfalz“ realisiert responsive Zeitungs-App

Multimedia-Publishing aus Redaktionssystem Multicom N-Gen heraus – mit einem einzigen automatisierten Workflow
 

Die Vorschau auf die spätere App-Publikation ist an die gewohnte Print-Optik angelehnt. Mit seinen vertrauten Tools kann der Redakteur das Ergebnis des Platzierungsautomaten optimieren.

Die in Ludwigshafen erscheinende Tageszeitung „Die Rheinpfalz“, eine der auflagenstärksten Regional-
zeitungen Deutschlands, bietet ihren Lesern seit wenigen Wochen eine neu entwickelte App auf HTML5-Basis an („Rheinpfalz-App“). Realisiert wurde das interessante Mobile-Publishing-Gemeinschaftsprojekt von der Multicom GmbH (langjähriger Redaktionssystem-Technologiepartner der Rheinpfalz) und dem Berliner App-Entwickler Compuccino.

Ziel des Verlages ist es, einerseits die Leser mit Zeitungs-Apps anzusprechen, die den technischen Darstellungsmöglichkeiten moderner mobiler Endgeräte gerecht werden, und andererseits die Redaktion in die Lage zu versetzen, die Produktion zusätzlicher redaktioneller Angebote sowie die verlagsseitigen Services schlank und synergetisch im vertrauten Redaktionssystem von Multicom vornehmen und steuern zu können.

Losgelöst vom mobilen Darstellungsformat.
Für Leser der Rheinpfalz stehen 13 Lokalausgaben sowie das wöchentliche Freizeitsupplement „Leo mobil“ zur Verfügung. Responsive HTML5-Technologie soll dafür sorgen, dass sich der redaktionelle Inhalt automatisch dem Displayformat des Nutzers anpasst, egal, ob er Tablet, Mini-Tablet oder Smartphone nutzt. Im ersten Schritt werden die Apps für die Betriebssysteme iOS und Android bereit gestellt. Neben der HTML5-Darstellung findet der Leser zusätzlich auch einen PDF-Reader für die klassische, PDF-basierte Zeitungsausgabe. Die einmal heruntergeladene Zeitung steht ihm auch im Offline-Modus zur Verfügung. Das Kunden-Login ermöglicht dem Leser, seine Ausgabe über verschiedene Endgeräte zu nutzen, Lesezeichen zu setzen und angefangene Artikel später auf einem anderen Gerät weiterzulesen.

Ein Multimediasystem, ein gemeinsamer Workflow.
Redaktionsseitig werden die Inhalte der App laut Multicom hochautomatisiert aus dem N-Gen-Multimediasystem gespeist und mit den gewünschten Anreicherungen zusätzlicher Bilder, Videos, Rätsel und Anzeigen versehen. Die Darstellung zur Bearbeitung der Ausgaben, der einzelnen Produkte und seiner Inhalte sowie die Handhabung der Vererbungslogik orientiere sich an der Printoptik, so dass auch traditionelle Printredakteure individuelle Mobile-Ausgaben ohne Systemwechsel und aus der gewohnten Arbeitsoberfläche heraus erstellen, steuern und publizieren können. Ein Algorithmus-gesteuerter Platzierungsautomat befüllt die responsiven Content-Module mit den gewünschten, zur Publikation bereitstehenden Inhalten gemäß definierten Regeln. Der Redakteur könne die Inhalte mit seinen vertrauten Tools anreichern, optimieren und auf einer Redakteurs-App testweise publizieren. Darüber hinaus könne die Redaktion die verwendeten Artikel- und Seiten-Layouts in N-Gen selbst erstellen bzw. variieren. Anzeigen würden ebenfalls vollautomatisiert aus dem Print-Pendant der Tablet-Ausgabe in ein speziell dafür vorgesehenes HTML-Template platziert und publiziert. Und auch reine HTML5-Anzeigen sollen sich entsprechend den kaufmännisch hinterlegten Buchungsregeln nach einem Import im Produkt platzieren lassen.

Daten im Fluss.
Eine Standardschnittstelle übergibt laut Multicom nicht nur Anzeigen und redaktionelle Inhalte an die von Compuccino entwickelten Apps, sondern außerdem eine Reihe von Services und Funktionalitäten, die im Redaktionssystem statt in der App festgelegt und gesteuert werden. Hierzu gehören die Authentifizierung mit Geräte-übergreifender Verwaltung und SAP-Integration, die Verwaltung der gekauften Ausgaben oder das Publizieren von Breaking-News.

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