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Die Welt der Printelektronik trifft sich schon im März

Internationale Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik – LOPEC 2015 – auf dem Gelände der Messe München International
 

Von der Unterhaltungselektronik über die Automobil- bis hin zur Verpackungsindustrie – organische und gedruckte Elektronik kommt in immer mehr Branchen zum Einsatz.

Diesmal schon vom 3. bis 5. März 2015 findet die 7. LOPEC, Internationale Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik, auf dem Gelände der Messe München statt (ICM und Halle B0). Die LOPEC wendet sich branchenübergreifend an alle Hersteller und Nutzer von gedruckter Elektronik. Der dreitägige Kongress beginnt am 3. März, die Fachmesse findet am 4. und 5. März statt. Die LOPEC wird von der OE-A (Organic and Printed Electronics Association) und der Messe München GmbH gemeinsam ausgerichtet. Mit über 2.100 Teilnehmern aus 40 Ländern verzeichnete die LOPEC 2014 ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 139 Aussteller aus 18 Ländern waren vertreten. Auch in diesem Jahr gehen die Veranstalter von einem erneuten Zuwachs aus.

Ein wichtiges Element der Fachmesse ist auch in diesem Jahr wieder die Demo Line, eine Fertigungslinie für den Druck von Elektronikelementen. Am 4. und 5. März werden visitenkartengroße Elektrolumineszenz-Folien, die bei Anlegen einer Spannung ein leuchtendes Logo zeigen, live in der Messehalle hergestellt. Mit solchen Drucken lassen sich prägnant strahlende Muster und Linien ebenso wie flächig ausgeleuchtete Bildschirme erzeugen. Mehrere hauchdünne Schichten von leitfähigen und elektrolumineszenten Materialien werden dafür auf Kunststoff-Folie oder Spezialpapier gedruckt und anschließend verkapselt.

Die Demo Line soll Herstellern und Anwendern von gedruckten Elektronikbauteilen die Chance bieten, sich an laufenden Maschinen über den Herstellungsprozess zu informieren. „Das gibt es auf keiner anderen Messe“, hebt Thomas Kolbusch, Vice President der Coatema Coating Machinery GmbH und LOPEC Exhibition Chair, hervor. An der Demo Line beteiligen sich über ein Dutzend Aussteller. Zusätzlich zur Produktionslinie informieren sie an weiteren einzeln betriebenen Anlagen über verschiedene Techniken wie Inkjet-, Flachbett- und Rollensiebdruck sowie über Trocken- und Nachbehandlungsschritte.

Die Praxistauglichkeit von Produktionsverfahren für gedruckte Elektronikelemente spiegelt sich nicht nur in der Demo Line, sondern allgemein in der immer größeren Zahl an entsprechenden Anlagen, die auf der LOPEC (www.lopec.com) präsentiert werden. „Organische und gedruckte Elektronik kommt in immer mehr Branchen zum Einsatz – von der Unterhaltungselektronik über die Automobil- bis hin zur Verpackungsindustrie. Weil diese neuen Elektronikbauteile dünn, leicht und flexibel sind, lassen sie sich in viele Anwendungen direkt integrieren“, weiß OE-A-Geschäftsführer Dr. Klaus Hecker zu berichten. Das gelte auch für elektrolumineszente Komponenten: Die Verpackungs- und Werbeindustrie etwa zeige großes Interesse daran, Verpackungen oder beispielsweise Broschüren mit elektrolumineszenten Mustern und Linien, blinkenden Schriftzügen oder Punkten im wahrsten Sinn des Wortes zum Leuchten zu bringen.

Die LOPEC Demo Line ist eine Aktion von OE-A-Mitgliedern, koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme nach einer Idee des Instituts für Druckmaschinen und Druckverfahren der Technischen Universität Darmstadt. An der Demo Line 2015 beteiligen sich die Unternehmen Adphos, Altana, Bosch Rexroth, Coatema, Dupont Teijin Films, Felix Schoeller, Fujifilm Dimatix, Heraeus Noblelight, Heraeus Precious Metals, Novacentrix, Thieme, Varta und Xenon Corporation.

Geführte Rundgänge werden an den Messetagen mehrmals täglich stattfinden. Treffpunkt ist jeweils am Meeting Point der Demo Line.

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