Weiterempfehlen Drucken

Druckerei Hirschfelder investiert in neue Falztechnik

Falzmaschine Prestige Fold Net 52 ergänzt den Maschinenpark
 

Die Bedienung der Prestige Fold Net 52 erfolgt über ein zentrales Touchscreen-Display.

Die Druckerei Hirschfelder im Hamburger Stadtteil Berne hat in eine weitere Falzmaschine Prestige Fold Net 52 sowie das Balkenrillsystem Pit Stop DH Speed von MB Bäuerle investiert. Insgesamt sind bei der Druckerei vier Falzmaschinen von MB Bäuerle in Betrieb. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Auflagenhöhen zwischen 20.000 und 30.000 Exemplaren, die unter anderem für Banken und Automobilhersteller aus der Region produziert werden.

Die neue Falzmaschine verfügt über vier Falztaschen im ersten Falzwerk sowie sechs Falztaschen im zweiten Werk. Ergänzt wird das Falzsystem durch eine Fensterfalztasche sowie ein Kleinfalzwerk, mit dem Falzungen mit einer minimalen Falzlänge von bis zu 18 mm möglich sind. Die durchgängige Automatisierung ermöglicht die automatische Einstellung aller relevanten Module. Nach Eingabe des Bogenformates und der Falzart oder durch Aufruf eines gespeicherten Jobs fahren im Flachstapelanleger Seitenanschläge und Hinterkantentrenner in die vorgegebene Stellung. An Ausricht- und Schrägrollentisch nehmen die Lineale die erforderliche Position ein. Im Falzwerk stellen sich Taschenanschläge, Bogenweichen und Falzwalzen auf die Falzart um. Auf der Schuppenauslage werden die Fangrollen positioniert. Die Bedienung erfolgt über ein Touchscreen-Display. Parameter wie Geschwindigkeit oder Bogenabstand können gespeichert werden. 20 Standardfalzarten sind hinterlegt. Für Wiederholaufträge stehen 200 Speicherplätze zur Verfügung.

Wichtig für die Druckerei Hirschfelder waren nach Angaben von Geschäftsführer Gerd Goldenbaum unter anderem der hohe Automatisierungsgrad: "Es kommt vor, dass wir über 100 Kleinstauflagen mit sämtlichen Produktionsschritten pro Schicht bewerkstelligen." Das Druckunternehmen produziert mit 40 Mitarbeitern auf 3.600 m² unter anderem Broschüren, Briefbogen, Flyer, Präsentationsmappen, Formulare, Bücher, Plakate, Mailings oder Kalender. Gearbeitet wird stets im Zweischichtbetrieb, bei Produktionsspitzen dreischichtig. Im Druckbereich sind 13 Druckmaschinen mit insgesamt über 40 Druckwerken im Einsatz. Für Personalisierung oder die Mailingproduktion stehen ein Schwarzweiß- und ein Fabdigitaldrucksystem bereit.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Deutscher Drucker 6/2017: FSC und kein Ende ...

Demnächst in Ihrem Briefkasten und ab sofort im print.de-Shop bestellbar

Leserreaktionen auf Veröffentlichungen von Deutscher Drucker und print.de gibt es immer wieder. Vor einigen Tagen löste eine Veröffentlichung, in der die Zertifizierung durch FSC/PEFC ungewöhnlich scharf kritisiert wird, sogar eine Flut an Kommentaren aus. Warum das, was war passiert? Christian Aumüller, Geschäftsführer von Aumüller Druck in Regensburg, hatte in einem Deutscher-Drucker/print.de-Interview (Deutscher Drucker Nr. 5/9.3.2017) die ökologische Sinnhaftigkeit der FSC-/PEFC-Zertifizierung von Druckpapieren hinterfragt. Und das traf offensichtlich den Nerv zahlreicher ebenfalls verärgerter Druckereiunternehmer. Solidarisch brachten sie ihren Unmut über die FSC/PEFC-Zertifizierungspraxis und deren Relevanz für die Branche zum Ausdruck. Die Kommentare finden Sie in dieser Ausgabe.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Sport- und Gesundheitsangebote für Mitarbeiter?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...