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Druckerei Rosebrock investiert in eine KBA Rapida 106

Neue Offsetdruckmaschine bündelt die Kapazitäten der vorherigen 3B-Format-Maschinen
 

Die Brüder und Geschäftsführer Lars, Sven und Bernd Rosebrock zusammen mit Ralf Engelhardt von KBA-Deutschland, vor der individuell gestalteten KBA Rapida 106.

Die in Sottrum bei Bremen ansässige Druckerei Rosebrock produziert seit Juni auf einer KBA Rapida 106 im eigenen Design. Die neue Fünffarben-Offsetdruckmaschine ersetzt zwei bisher eingesetzte 3B-Format-Maschinen und ist vom Anleger über die Druckwerke und den Lackturm bis hin zur Auslage mit dem Bild eines Flusslaufes sowie dem Logo der Druckerei versehen. Über das Design will das Unternehmen seine Umweltorientierung zum Ausdruck bringen.

Die Druckerei Rosebrock mit ihren heute 35 Mitarbeitern hat sich Anfang der 1990er-Jahre auf die Produktion von Nassleimetiketten spezialisiert. Etwa 40 Prozent der Aufträge kommen aus dem Etikettenbereich, in der Tonnage überwiegt er allerdings deutlich gegenüber dem Akzidenz- und Verpackungsdruck. Produziert werden vor allem kleine und mittlere Auflagen, die für die Großen der Branche weniger lukrativ sind. Und dieses Segment wächst, da die Sortenvielfalt weiter zunimmt. So produziert Rosebrock innerhalb einer Woche 150 verschiedene Etikettendekore in Auflagen von 5.000 bis zu 100.000 Stück. Teilweise bestehen die Aufträge durch die zunehmende Regionalisierung und Sortenvielfalt aus nur 500 Etiketten pro Dekor.

A0-Plakate werden ab 150er Auflage bereits auf der KBA Rapida 106 gedruckt

Auch bei Akzidenzproduktionen legen die Geschäftsführer Bernd, Lars und Sven Rosebrock großen Wert auf Geschwindigkeit. Ein Auftraggeber benötigt für seine über 200 Discounter wöchentlich ca. 1.000 neue A0-Plakate. Da die Werbung auf die jeweilige Region abgestimmt ist, gleichen sich die Plakate nur zu einem geringen Teil. Kleinstauflagen von manchmal nur zwei Stück werden digital produziert, Auflagen ab 150 laufen dagegen auf der neuen KBA Rapida 106. Entsprechend waren schnelle Jobwechsel und hohe Bedruckstoff-Flexibilität die Hauptkriterien bei der Maschinenauswahl.  

So produziert die neue KBA Rapida 106 bei der Druckerei Rosebrock

Die beiden vorher eingesetzten 3B-Format-Maschinen produzierten nicht mehr wirtschaftlich. Deshalb entschlossen sich die Geschäftsführer, alle Druckaktivitäten auf einer Maschine zu bündeln und investierten in die Rapida 106. Sie bietet kurze Rüstzeiten, was die wirtschaftliche Produktion sehr kleiner Auflagen zulasse. Auch das neue Lackwerk spielt eine wichtige Rolle bei Rosebrock. Blisterlack laufe mit 16.000 Bogen/h und mehr. Die Zeit für den Lack- bzw. Rasterwalzenwechsel habe sich gegenüber der Vorgängermaschine auf etwa ein Viertel reduziert. Da permanent Sonderfarben laufen, standen auch die Zeiten für das Walzenwaschen und den Farbwechsel im Fokus. Das Farbwerkswaschen an der Rapida 106 verkürze den Prozess um drei Minuten. Die Zeit für einen kompletten Farbwechsel habe sich zudem halbiert. Die neue KBA Rapida 106 ist zudem mit stillsetzbaren Farbwerken ausgestattet, besitzt laut Hersteller einen niedrigeren Waschmittelverbrauch und kommt ohne die verschleißanfälligen Folien in den Farbkästen aus, was sich in einer stabileren Farbführung äußere.

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