Weiterempfehlen Drucken

EKS-Label investiert in DSI-Digitaldrucksystem von SPG-Prints

Achtfarben-Drucksystem für den Kleinserien-Druck von Haftetiketten
 

Angela Nawrot (links) und Nicole Fischer (rechts), Geschäftsführerinnen von EKS-Label, mit der neuen DSI von SGI-Prints.

Der Etikettenhersteller EKS-Label mit Sitz in Kirchlengern, Nordrhein-Westfalen, hat in ein Achtfarben-UV-Inkjet-Digitaldrucksystem DSI (Digital System Integration) aus dem Hause SPG-Prints (vorher Stork Prints), investiert. Grund für die Investition war die steigende Nachfrage nach Haftetiketten in Kleinserien.

Die eigens für EKS-Label zusammengestellte DSI-Variante arbeitet als 330-mm-Single-Pass-System und erreicht eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 35 m/min. Dabei liefert das Digitaldrucksystem einen erweiterten Farbraum in CMYK plus Orange und Violett. Darüber hinaus lassen sich eine Grundierung sowie opakes Weiß verdrucken. Im Zusammenspiel mit der Esko Automation Software, mit der sich mehrere Aufträge gleichzeitig steuern lassen, und mit Weiterverarbeitungssystemen von AB Graphic, bildet das neue DSI-Digitaldrucksystem bei EKS-Label einen automatisierten Workflow.

Wie der Hersteller erklärt, lassen sich mit dem DSI Druckjobs zwischen 100 und 3000 laufenden Metern produzieren. Somit könne sich EKS-Label auf große Buchdruck- und Offsetdruck-Aufträge fokussieren. Das neue Drucksystem von EKS-Label ist mit LED-Pinning zwischen den einzelnen Farbstationen ausgestattet, was für einen präzisen, konstanten Farbauftrag bei rasantem Durchsatz sorgen soll, während eine Kühlwalze die Arbeit mit wärmeempfindlichen Folien wie PP, PE oder PET erleichtere. Hinzu kommt die digitale Grundierung, mit der EKS-Label aufmerksamkeitsstarke Prägeeffekte erzielen kann: Behandelt werde ausschließlich der Bildbereich, eine Vorbeschichtung erübrige sich.

Speziell zugeschnitten auf das DSI-System, das mit Druckköpfen von Xaar arbeitet, sind die von SPG-Prints rezeptierten Hochglanz-UV-Tinten. Sie verbinden laut Hersteller eine Lichtechtheit nach BWS-7 mit einer hohen Kratz- und Chemikalienbeständigkeit. Das opake Weiß besitze eine optische Dichte von 93 % und biete dem Unternehmen damit die Möglichkeit, auch im begehrten „No-Label Look“ zu produzieren. Wie Nicole Fischer, Geschäftsführerin von EKS-Label, erklärt, kann sich das Kirchlengerner Unternehmen „produktiv und wirtschaftlich auf neue Nachfragetrends einstellen.“
 
SPG-Prints ist seit November 2013 der neue Name für Stork Prints.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Wir Werbeideen & Etikettendruckerei Reissner GmbH investiert in eine HP Indigo WS6800

Etikettenspezialist reagiert auf den Trend zu immer mehr Druckaufträgen in kleinen Auflagen

Die Vöhringer Wir Werbeideen & Etikettendruckerei Reissner GmbH hat in eine HP Indigo WS6800 Digital Press investiert. Die neue Rollen-Digitaldruckmaschine ersetzt eine neun Jahre alte HP Indigo W4500. Wie Geschäftsführerin Jasmin Reissner erklärt, reagiere Wir-Reissner mit der Investition auf den Trend nach hochwertigen Etiketten in kleiner Stückzahl. Mit dem neuen digitalen Schmalbahndrucksystem könne das Unternehmen täglich eine Vielzahl kleiner Druckaufträge effizienter produzieren.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...