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GBH warnt: Medienbetriebe häufig nicht gegen Elementarschäden abgesichert

Gebäudeversicherung allein deckt Wasserschäden durch Überschwemmungen nicht ab
 

Die GBH-Medien-Police ist eine von der Gayen & Berns • Homann GmbH in Kooperation mit Verbänden und Fachleuten aus dem Bereich Druck und Medien entwickelte Spezial-Versicherungspolice.

Die Gayen & Berns • Homann GmbH, Versicherungs-
makler mit Fokus auf die Druck- und Medienbranche, weist angesichts der zahlreichen Überschwemmungen, Stürme und Unwetter der letzten Wochen auf die Risiken eines unzureichenden Versicherungsschutzes hin. Gerade Wasserschäden, die durch Überschwem-
mungen und Rückstau entstehen, können zu einem Existenzrisiko für Unternehmen werden, wenn neben der regulären Gebäude-/Inhaltsversicherung keine erweiterte Elementarversicherung vorhanden ist. Der Makler empfiehlt deshalb, unbedingt die bestehenden Verträge zu überprüfen.

In der klassischen Sachversicherung (Gebäude-/Inhaltsversicherung) sei grundsätzlich eine Absicherung gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel möglich, so die GBH. Kommt es aber durch heftige Regenfälle zu einer Überschwemmung, dann leistet nicht die Gebäude-
versicherung. Parallel sei dann eine erweiterte Elementarversicherung notwendig, die nicht nur für Schäden durch Überschwemmung/Rückstau aufkommt, sondern auch bei Erdbeben, Erdrutsch, Schneedruck und Lawinen leiste. 
Zu beachten sei in diesem Zusammenhang allerdings, dass Versicherer Elementarversiche-
rungen häufig nur für jene Risiko-Orte bieten, die in den letzten Jahren frei von entsprechenden Schäden waren. Hinzu komme, dass nicht selten Überschwemmungsgebiete von vornherein komplett ausgeschlossen sind, also gar kein Versicherungsschutz gegen Rückstau und Überschwemmung geboten werde. Das bedeutet: Starker Regen, überlastete Rohrsysteme oder veraltete Kanalisationen könnten Unternehmen gerade hier leicht in existenzielle Not bringen.

Im Paket enthalten.
Versicherungsnehmer der von der GBH angebotenen GBH-Medien-Police unterliegen der Gefahr der fehlenden Absicherung nicht, wie der Makler betont. Im Wissen um die vielfältigen Risiken, denen ein Unternehmen der Druck- und Medienbranche ausgesetzt ist, seien in die Police nicht nur spezifisch auf die Branche ausgerichtete Elemente integriert worden, sondern der komplett mögliche Umfang. Neben den klassischen Absicherungen einer Sachversicherung sei also auch der Elementarschutz enthalten – und das mittels eines Zuschlages sogar auch für Risikogebiete. Bisher konnten alle Druck- und Medienbetriebe eine Elementarversicherung erhalten, so die GBH. Im Versicherungsschutz seien darüber hinaus Schäden durch Bedienungs- und Konstruktions-
fehler sowie Überspannungsschäden (bezogen auf die Maschinen und Geräte des grafischen Gewerbes, einschließlich Büroelektronik) enthalten. Selbst Aufwendungen für die Wieder-
herstellung oder Reproduktion von Druckvorlagen und Dateien sollen abgesichert sein.

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