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C.H. Beck rationalisiert Vorstufen-Workflow mit Enfocus Connect All

Datenqualität bereits ab der PDF-Erstellung beim Kunden sicherstellen
 

Buchproduktion in der Druckvorstufe von C.H. Beck: Nicht alle Kundendaten liegen in wirklich optimaler Qualität vor. Abhilfe schaffen soll die übergreifende Softwarelösung Enfocus Connect All, die beim Kunden durch die Connectors quasi angedockt wird.

Vor rund einem Jahr hat sich die Druckerei C.H. Beck (Nördlingen) zur Implementierung von Enfocus Connect All entschlossen, einer Softwarelösung zur übergreifenden Qualitätskontrolle von Produktions-PDFs ab der Kreationsphase sowie zum direkten Datenaustausch mit Kunden. Inzwischen arbeiten bereits zehn Kunden von C.H. Beck mit den Connectors von Enfocus, die eine zertifizierte PDF-Qualität schon ab der Datenerstellung garantieren sollen. C.H. Beck sieht sich aber immer noch in der Einführungsphase der Lösung, schließlich müssen erst weitere Kunden von den vereinfachten Workflow-Prozessen durch Connect All überzeugt werden.

Vor dem Hintergrund sinkender Auflagen in der Buchproduktion bei gleichzeitig steigenden Auftragszahlen sah sich C.H. Beck im August 2013 gezwungen, die Arbeitsabläufe in der Druckvorstufe zu optimieren. Mit dem Ziel, den Datenaustausch mit den Kunden und die Qualitätskontrolle der angelieferten Druckdaten zu verbessern, entschied man sich für die Implementierung von Enfocus Connect All. Die Lösung sieht sich als Bindeglied, das eine Brücke zwischen Satz/Layout und Produktion schlägt, also zwischen den PDF-Erzeugern und den Druckdienstleistern. Sie soll Grafikern gleich von Anfang an helfen, qualitativ hochwertige Dateien zu liefern, ohne selbst über spezielle IT- oder PDF-Kenntnisse verfügen zu müssen. Somit könnten alle Beteiligten von den strukturierten Daten, der automatischen Prüfung anhand festgelegter Aktionslisten und dem schnelleren Dateneingang profitieren.
Konkret kontrolliert die Software den gesamten Prozess der PDF-Erstellung und bindet ihn in die Korrektur- und Preflight-Funktionen der integrierten Pitstop-Technologie ein. Dadurch ist es möglich, gängige Probleme wie fehlende Schriftarten, zu niedrig aufgelöste Bilder, falsche Farbräume und weitere häufige Fehler schon zu beheben, bevor die PDF-Datei in die Druckvorstufe von C.H. Beck gelangt. 

Bis jetzt arbeiten zehn Kunden von C.H. Beck mit den Connectors von Enfocus, die ihnen als Download zur Verfügung gestellt wurden. Darunter mit DTV einer der führenden Verlage Deutschlands sowie der Franzis-Verlag, der Aquamarin-Verlag und der Vianova-Verlag. Noch seien nicht alle Kunden bereit, sich auf eine Änderung der Arbeitsabläufe einzulassen. Doch die Vertriebsabteilung von C.H. Beck leiste viel Überzeugungsarbeit, um Autoren, Satzstudios und Verlagen aufzuzeigen, dass sich dieser gemeinsame Schritt auch wirklich rechnet.

Hintergrundinformation:
C.H. Beck hat sich auf die Herstellung von Belletristik und Sachbüchern, Loseblattwerken, Zeitschriften, technischen Dokumentationen und elektronischen Publikationen spezialisiert. Die Druckerei hat ihren Standort mit rund 300 Mitarbeitern traditionell mit zwei Produktionsstätten in Nördlingen, der Verlag sitzt seit 125 Jahren in München. Kernkompetenz ist der Buchdruck auf sehr dünnem Papier (bis zu einer Grammatur von 28 g/qm) und mit sehr hohen Umfängen.

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