Weiterempfehlen Drucken

Erste Speedmaster XL 75 Anicolor geht an Medienhaus Reuffurth

Feldtestmaschine soll eine ältere Speedmaster SM 52 ersetzen
 

Das Medienhaus Reuffurth erhält die Messemaschine Speedmaster XL 75 Anicolor und damit die weltweit erste Maschine dieser Baureihe. V.r.n.l.: Frank Süsser, Heidelberg Produkt Marketing; Hans Reuffurth, Inhaber des Medienhauses Reuffurth; Stephan Plenz, Vorstand Heidelberg; Alexander Schuster, Vertriebsleiter Heidelberg, Region Mitte; und Michael Hasenfratz (hintere Reihe), Vertrieb Heidelberg.

Die erste Speedmaster XL 75 Anicolor der Heidelberger Druckmaschinen AG wird nach der Drupa beim Medienhaus Reuffurth in Mühlheim am Main aufgestellt. Nachdem das Unternehmen bereits 2006 Feldtester für das Farbmess- und Regelsystem Prinect Inpress Control an der Speedmaster CD 74 war, soll nun die neue Speedmaster XL 75 Anicolor im Format 50 x 70 auf Herz und Nieren geprüft werden. Die Druckmaschine, die eine ältere Speedmaster SM 52 ersetzen wird, soll sich durch kurze Rüstzeiten sowie die weitgehende Standardisierung und Automatisierung des Druckprozesses auszeichnen.

Das Medienhaus Reuffurth ist nach eigener Aussage einer der führenden Lithohersteller in der Region Rhein-Main und produziert mit seinen 75 Mitarbeitern als vollstufige Druckerei, wobei konsequent auf Colormanagement in der Druckvorstufe und einen standardisierten Druckprozess gesetzt wird. Inhaber Hans Reuffurth will nun verstärkt auf das Mittel- und Großformat umstellen – im Drucksaal steht heute eine Speedmaster-XL-105-Sechsfarben mit Lackierwerk, eine Speedmaster-XL-75-Sechsfarben und die Speedmaster SM 52, die gegen die Speedmaster XL 75 Anicolor ausgetauscht wird. "Ich hatte mir die Speedmaster SX 52 Anicolor in Heidelberg angeschaut. Da wir aber mit dem Mittelformat unsere Kunden besser bedienen können, haben wir nun die neue Maschine bestellt und erhoffen uns von ihr eine deutliche Makulatureinsparung und eine Topqualität bei schwierigen Drucksujets und auch einen schnellen Prozess bei Wiederholaufträgen", erklärt Reuffurth. Als zusätzlichen Pluspunkt sieht er die Tatsache an, dass die Anicolor-Maschinen von Heidelberg grundsätzlich CO2 -neutral gestellt sind.

Kurzfarbwerkstechnologie Anicolor wird auf das Format 50 x 70 übertragen

Nach den Anicolor-Druckmaschinen im Format 35 x 50 wird diese Technologie nun auf die Plattform der Speedmaster XL 75 in das Format 50 x 70 übertragen. Bezogen auf eine Druckmaschine mit konventionellem Farbwerk lassen sich laut Heidelberg die Vorteile von Anicolor mit der Formel "90-50-50" zusammenfassen: Durch die Farbwerktechnologie Anicolor fallen, so der Hersteller, 90 Prozent weniger Makulatur an, die Rüstzeiten sollen sich um 50 Prozent reduzieren, die Produktivität hingegen um 50 Prozent steigen. Durch die besonders schnelle und konstante Einfärbung ließen sich Druckaufträge häufig schon ab dem zehnten Bogen verkaufen.

Als nächsten Schritt wird der Feldtest der Speedmaster XL 75 Anicolor bei einem Verpackungsdruckunternehmen erfolgen.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Rückblick auf das Branchenevent „ppi Tage 2017“ im Kurzvideo

Verlage suchen nach Wegen, um sich zukunftsfähig zu machen

Seit Jahren gelten die „ppi Tage“ als etabliertes Branchenevent für Verlagshäuser. 165 Teilnehmer diskutierten Ende Mai 2017 zwei Tage lang Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungsansätze der Medienbranche. Im Fokus standen in diesem Jahr unter anderem neue digitale Erlösmodelle (zum Beispiel die Digitalstrategie der Weser-Kurier Mediengruppe oder die Initiative „Lokalfuchs“ der Nordkurier Mediengruppe), aber auch Erfolgsgeschichten aus der Printbranche.

Sie haben das Event verpasst? Verschaffen Sie sich einen Eindruck über die Veranstaltung im Kurzvideo.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...