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Etikettenhersteller Robos: Neubau und Zusammenlegung der Standorte

Verwaltung und Produktion ab August 2017 in Kornwestheim unter einem Dach
 

Der Spatenstich zum Neubau auf dem Wilkin-Areal in Kornwestheim fand am 2. Dezember 2016 statt. Ab August 2017 sollen die bisherigen Bereiche Verwaltung und Produktion hier unter einem Dach vereint werden.

Der Etikettenhersteller Robos will seine beiden bisherigen Standorte – die Verwaltung in Kornwestheim bei Stuttgart sowie die Produktion im 100 km entfernten Schwanheim – zusammenlegen und investiert dafür in ein neues Firmengebäude. Ab August 2017 soll der Neubau auf dem Wilkin-Areal in Kornwestheim bezogen werden. Zusätzlich ist die Investition in eine neue Druckmaschine geplant. Mit der Zusammenlegung der Bereiche will Robos die Abläufe optimieren und die Kosten reduzieren. Spatenstich für die Bauarbeiten war am 2. Dezember.

Der Bau des neuen Gebäudes, das alle bisherigen Abteilungen und Bereiche unter einem Dach an einem Standort miteinander vereinen soll, wurde unter das Motto "Prozesse und Abläufe auf den Punkt bringen“ gestellt. Das Ziel sei es, die Kommunikation unter den Mitarbeitern zu verbessern und ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen, das aufgrund der Distanz bisher so nicht möglich gewesen war. Durch die direktere Kommunikation sollen Missverständnisse vermieden und Fehlerquellen minimiert werden. Drucktechnische Fragen zur Qualität sollen künftig direkt an der Maschine besprochen und Prozesse, die bisher über die Ferne beider Standorte abliefen, miteinander verbunden werden. Der Neubau ensteht auf einer Fläche mit rund 7500 m².

 
 

Auf 7500 qm erbaut Robos auf dem Wikin-Areal in Kornwestheim seinen neuen Firmensitz.

„Die Zusammenlegung der Standorte reduziert nicht nur unnötige Kosten, weil wir unser Equipment häufig dreifach vorhalten müssen, sondern wird auch zur Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter beitragen.“, erklärt Geschäftsführer Harry Reuter. Durch die Konzentration auf einen Standort sollen neben der Verbesserung der Produktionsbedingungen und der Qualitätssicherung, mittelfristig auch die Lieferzeiten verkürzt werden. Zudem könne bei Kundenbesuchen gleichzeitig die Produktion besichtigt werden.

Die Investition in ein neues Gebäude soll dem Unternehmen zudem organisatorisch neue Möglichkeiten bieten und das bestehende Unternehmensprofil schärfen, wobei diese Investition nur der Anfang sein soll. Bis 2020 plant Robos weitere Investitionen in den Maschinenpark, um auch technologisch für zukünftige Anforderungen gewappnet zu sein.

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