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Fachverband Medienproduktioner (f:mp.): Erfolgreicher Start der PRINTplusX-Workshop-Reihe

Die nächsten Workshops am 14. und 19. August

Mehr als 100 Vertreter aus allen Bereichen der grafischen Industrie trafen sich im Rahmen des PRINTplusX-Projektes bei den ersten beiden Workshops in Augsburg (10. Juli) und Hamburg (15. Juli), um über die Möglichkeiten des Value Added Printing zu diskutieren. Dabei standen vor allen Dingen Wirkung und Nutzen hochwertiger Druckerzeugnisse für die Differenzierung und Positionierung von Marken und Produkten im Mittelpunkt.
„Offensichtlich haben wir mit dem Projekt und dem Workshop-Konzept genau den Nerv der Industrie getroffen“, so das erste Fazit von Anke Böckmann (UPM), Leiterin des PRINTplusX-Projektes. „Eines ist klar geworden: es gibt einen großen Bedarf an Know-how und am Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten“. Dies bestätigt auch Martin R. Roßmeißl, Head of Production bei Publicis Hamburg: „Das Verständnis für die (kreative) Idee ist bei den Beteiligten gewachsen. Wir werden uns in jedem Fall bei künftigen Projekten das Know-how aller Projektpartner noch stärker zu Nutze machen, um die Wertigkeit der Marke unserer Kunden optimal darzustellen und auch emotional zu transportieren. Und nicht veredeln um des Veredelns willen.“
 
Am Vormittag widmete man sich der Betrachtung des Mehrwertes von Druckveredelungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Anne Unger, Anne Unger Kommunikation, sprach über „Print als Medium zur Positionierung, Differenzierung und Branding“. Danach stellte Josef Handlos, Pantos Werbeagentur, den „Weg von der Idee zum Produkt“ in einer Agentur dar. Klaus Valet, Druckerei Hammesfahr, beleuchte „Die veränderte Rolle der Druckerei in der Medienwelt“. Sein Fazit: „Value Added Printing ist eine Chance für die Druckindustrie“.
Außerdem wurden die ersten Ergebnisse einer Diplomarbeit vorgestellt, welche zurzeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Medien, Stuttgart, zur Messbarkeit des Mehrwertes erarbeitet wird. In kleineren Arbeitsgruppen wurden dann die vielfältigen Möglichkeiten der Veredelungstechnologien und -materialien anhand konkreter Fallbeispiele aktiv erarbeitet. Die Ergebnisse dieser Kreativleistungen wurden anschließend besonders im Hinblick auf die technische und wirtschaftliche Machbarkeit diskutiert.
„Mir hat speziell der kreative Erfahrungsaustausch in den Workshop-Gruppen gefallen. Durch die vielfältigen Ideen bei den Ergebnispräsentationen habe ich zahlreiche neue Anregungen zur Druckveredelung bekommen. “ so Jörg Nagel (Medienproduktioner) von Philipp und Keuntje. „Die Beherrschung dieses Veredelungs-Baukastens ist unerlässlich, um für den konkreten Fall die richtige Lösung gezielt einsetzen zu können.“
Die nächsten Workshops der Reihe:
14. August in Offenbach
19. August in Essen
Für beide Termine sind noch wenige Plätze frei.
Anmeldungen bitte über: contact@printplusx.org oder telefonisch unter 08 21/2 46 54-0

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