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Fespa und ESMA kooperieren: Industrieller Druck erhält eigenen Bereich auf der Fespa 2015

Innovationen im Industriedruck werden als "Industrial Showcase" auf 100 qm in Halle 8 ausgestellt
 

In Kooperation mit der ESMA wird es auf der Fespa 2015 in Köln erstmals den Ausstellungsbereich "Industrial Showcase" für den industriellen Druck geben.

Unter dem Namen "Industrial Showcase" wird es auf der Fespa 2015 in Köln (18. – 22. Mai) eine neue Präsentationsfläche für den Industriedruck geben. Auf 100 m2 sollen in Halle 8 die "Innovationen, die in diesem Bereich mithilfe von Siebdruck- und Digitaldruckverfahren realisiert werden" in den Mittelpunkt gestellt werden. Für die Gestaltung des "Industrial Showcase" kooperiert die Fespa mit der ESMA, der "Europaen Specialist Printing Manufacturers' Association", eine gemeinnützige Organisation europäischer Hersteller (Maschinen, Equipment, Software und Verbrauchsstoffe) aus dem Bereich Spezialdruck.

Die Showcase-Exponate werden nach Aussage des Messeveranstalters aus der Gruppe der Aussteller stammen und anhand von weiterführenden Hinweisen erklärt. Interessierte können sich zudem direkt bei dem beteiligten Aussteller informieren. Der neue Ausstellungsbereich soll zudem durch Lunch-&-Learn-Events unterstützt werden. Diese werden von der ESMA organisiert und geben den Besuchern die Gelegenheit geben, Vorträge von Meinungsführern auf dem Gebiet des Industriedrucks zu hören.

Zu den Gründen zur Einrichtung eines Ausstellungsbereichs für den industriellen Drucks gehörte nicht zuletzt die Prognose, dass dieser Bereich noch wachsen werden. In der aktuell laufenden Fespa-Erhebung haben laut Messe-Veranstalter rund 40 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, dass sie zurzeit Erzeugnisse für industrielle Anwendungen wie Dekor und Laminate (18 %), Fahrzeuge (7 %), 3D-Druck (5 %), Elektronik (3 %), Biomedizin (4 %), Glas (3 %) und Keramik (2 %) herstellen und eine Zunahme der Produktion dieser Erzeugnisse in den nächsten beiden Jahren erwarten.
"Die Besucher der Fespa haben starke Wurzeln im Siebdruck, der traditionell den Standardprozess für industrielle Druckanwendungen darstellte", erklärt Roz McGuinness, Fespa Divisional Director. "Wir erwarten, dass die nächsten Jahre eine Revolution in Bezug auf den Fortschritt beim Industriedruck mit sich bringen werden und dass die Anwendung von digitalen Produktionsprozessen neben dem Siebdruck kleinere Produktionsmengen und eine höhere Personalisierung ermöglicht. Wir hoffen, dass die Präsentationsform "Industrial Showcase" die Besucher inspirieren wird und ihnen die Sicherheit gibt, Geschäftsideen in diese Richtung zu entwickeln."
Der CEO von ESMA, Peter Buttiens, führt aus: "Der Industriedruck deckt eine Vielzahl von Anwendungen ab, unter anderem Fahrzeuge, Keramik, Glas, Textilien, gedruckte Elektronik, dekorative Oberflächen und Verpackungen. In allen Bereichen unseres Alltag finden wir Beispiele für den Industriedruck, ob auf unseren Haushaltsgeräten, in unseren Autos, auf unseren Mobiltelefonen oder selbst innerhalb von Produkten, die nicht sichtbar mit Druckanwendungen verknüpft sind, wie Küchenutensilien und biomedizinische Geräte. Entwicklungen in der Ausgabetechnologie sowie bei Medien und Tinten treiben Innovationen voran, während Konsumtrends wie die exponentielle Nachfrage von elektronischen Geräten das Wachstum anheizen. Spezialdruckereien mit jedem erdenklichen Hintergrund möchten wissen, wie sie diese Chancen nutzen oder Ansätze aus dem Industriedruck in konventionellere Druckprodukte integrieren können." Mit dem "Industrial Showcase" will die Fespa nun ein solches Umfeld bieten und wichtige Informationen liefern.

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