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Finanzdienstleister Credit Suisse investiert in zwei Kodak Versamark VL6200

Transaktionsdokumente vierfarbig produzieren
 

Beat Noser, Director und Manager Global Print (links), und Heinz Frei, Vice President, Global Data Center Operations, beide Credit Suisse, vor einem Druckturm eines Kodak-Versamark-VL6200-Drucksystems.

Nachdem der Schweizer Finanzdienstleister Credit Suisse bereits seit 2008 begann, seine Endlos- und Einzelblatt-Laserdrucksysteme schrittweise durch die Inkjetdrucktechnologie von Kodak zu ersetzen, hat das Unternehmen nun erneut in zwei für den 2-up-Duplexdruck ausgelegte Versamark-VL6200-Drucksysteme investiert. Damit sei die Voraussetzung geschaffen, Transaktionsdokumente und zusätzliche Kundenaufträge schnell, kostengünstig und qualitativ hochwertig zu produzieren.

„Bevor wir im Jahr 2008 die ersten beiden Versamark-VL2000-Systeme installierten, waren bei uns neun Endlos- und zwei Einzelblatt-Laserdrucksysteme in Betrieb. Die Inkjet-Kapazität haben wir stufenweise durch Aufrüstungen und Neu-Installationen bis zur heutigen Konfiguration mit den beiden Versamark-VL6200-Linien ausgebaut und den Laserdruck stark reduziert. Momentan gibt es hier noch drei Endlos- und zwei Einzelblatt-Lasersysteme“, erläutert Beat Noser, der als Director und Manager Global Print für die beiden Print Center der Credit Suisse in Zürich und in New York, USA, verantwortlich ist.

Jedes der beiden neuen Systeme erreicht eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 150 m/min und besteht aus zwei CMYK-Drucktürmen. Die Maschinen lassen sich dank zusätzlicher Auf- und Abrollstationen zwischen den Drucktürmen auch einzeln als Versamark-VL6000-Systeme für die Simplex-Produktion nutzen. Die beiden Drop-On-Demand-Inkjet-Systeme verfügen – unabhängig von der Duplex- oder Simplex-Betriebsart – über eine Druckkapazität von zusammen 4.032 A4-Seiten pro Minute.

Mit der neuen Drucktechnik werde das Print Center die Jahresendverarbeitung 2011 abwickeln und im nächsten Jahr dann die Endlos-Lasersysteme ausphasen. Das Ziel sei es, etwa 90 Prozent des Gesamtvolumens auf den beiden Inkjet-Linien zu produzieren. Die restlichen 10 Prozent verteilen sich dann auf kleinere Schwarzweiß-Jobs. Dieser Schritt werde laut Noser im zweiten Quartal 2012 erfolgen, wenn alle Applikationen umgestellt sind, um farbige Logos, Diagramme oder Bildelemente in den Datenstrom zu integrieren.

Mit der weiteren Verlagerung von Druckvolumen auf die Versamark-Systeme will man künftig nur noch weißes Normalpapier und keine vorgedruckten Formulare mehr verwenden. Dies soll den Aufwand und die Kosten für die Lagerung von Papier reduzieren und durch eine Prozessvereinfachung Produktionskosten zu senken. Im Print Center wird standardmäßig auf ungestrichenem Normalpapier mit mindestens 90 g/m2  gedruckt, das sich für Inkjet – einschließlich Duplex – wie auch für den Druck auf den verbliebenen Endlos-Lasersystemen eignet. „Wir haben außerdem Tests mit höherwertigem, gestrichenem Papier durchgeführt, die sehr gut ausgefallen sind. Die Tinte dringt nicht so tief ins Papier ein und wirkt optisch brillanter. Letztlich ist es immer die Entscheidung unserer internen oder externen Kunden, welches Papier wir einsetzen“, sagt Beat Noser. Ebenfalls aus Kostenaspekten drucken die Versamark-VL6200-Systeme bei der Credit Suisse mit Farbstofftinten, die preisgünstiger sind als die pigmentbasierten Tinten.

Ebenfalls im Sinne der Prozessvereinfachung ist für 2012 geplant, die bislang als separate Vordrucke hergestellten Einzahlungsscheine mit ihrem rosafarbenen Hintergrund auf den Versamark-Systemen zusammen mit dem Kundendatenstrom auf weißes Papier zu drucken.

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