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Flyeralarm und Onlineprinters gehören zu "Bayerns Best 50"

Auszeichnung der bayerischen Staatsregierung geht an die Onlinedruckereien aus Würzburg und Neustadt an der Aisch
 
"Bayerns Best 50"

V.l.n.r.: Martin Zeil (Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie), Dietlinde Schmelz (Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Flyeralarm GmbH) und Prof. Dr. Thomas Edenhofer (Vorstand Rölfs RP AG) bei der Preisübergabe.

Die Druckdienstleister Flyeralarm und Onlineprinters sind mit "Bayerns Best 50", dem Preis für herausragende bayerische Unternehmen, ausgezeichnet worden. Der Grund: Beide Onlinedruckereien gehören zu den fünfzig wachstumsstärksten Unternehmen im Freistaat. Die Auszeichnung vergibt das Bayerische Wirtschaftsministerium an Firmen, die in den vergangenen Jahren die Zahl ihrer Mitarbeiter und ihren Umsatz überdurchschnittlich gesteigert haben.

 
 

Geschäftsführer Walter Meyer (Mitte) nimmt den Preis „Bayerns Best 50“ für die fränkische Onlineprinters GmbH entgegen. Es gratulierten der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft Martin Zeil (links) und Prof. Dr. Thomas Edenhofer (Vorstand, Rölfs RP AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft). Copyright: SX Heuser

“Wir freuen uns natürlich sehr über die Auszeichnung”, so Tanja Hammerl, Geschäftsführerin der Flyeralarm GmbH. Die Preisverleihung fand am Montag durch den Bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) in der Münchner Residenz statt. Das Würzburger Unternehmen erhielt die Auszeichnung zum ersten Mal – für die Onlineprinters GmbH ist es bereits der zweite "Bayerns Best 50"-Preis. Bei Walter Mayer, dem Geschäftsführer der Onlineprinters GmbH (Neustadt an der Aisch) ist die Freude daher groß: "Es ist ein unglaublicher Erfolg für uns, dass unser E-Commerce-Unternehmen zum zweiten Mal zu den Preisträgern der 'Bayerns Best 50‘ gehört. Wir sind stolz über die Anerkennung.“ 

"Unsere Preisträger sind Vorbild und Motivator. Für ihre Mitarbeiter sind sie attraktive und verlässliche Arbeitgeber. Unbeeindruckt von der Finanz- und Eurokrise und dem konjunkturellen Auf und Ab tragen unsere Preisträger dazu bei, dass unser Wachstum im Freistaat dynamisch bleibt“, so der bayerische Staatsminister Martin Zeil bei der feierlichen Preisverleihung am 2. Juli 2012 in München. "Bayerns Best 50" wurde 2012 zum elften Mal vergeben. Dabei steht das organische Wachstum des Unternehmens im Vordergrund, das heißt der Zuwachs wurde überwiegend aus eigener Kraft erreicht.

Geschäftskennzahlen Flyeralarm

Flyeralarm beschäftigt derzeit rund 1.500 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland (Würzburg, Greußenheim bei Würzburg, Klipphausen und Kesselsdorf) und erwirtschaftete 2011 einen Umsatz von 230 Millionen Euro. Der Druckspezialist bearbeitet täglich durchschnittlich 10.000 Aufträge und erwirtschaftete 2011 einen Umsatz von 230 Millionen Euro. International ist das Unternehmen in Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Spanien und den Niederlanden tätig.

Geschäftskennzahlen Onlineprinters 

Die Onlineprinters GmbH ist unter anderem mit dem Portal diedruckerei.de in 30 Ländern Europas präsent und ist allein im vergangenen Jahr nach eigener Aussage um 30 Prozent gewachsen. Am mittelfränkischen Firmen- und Produktionsstandort laufen rund um die Uhr 85 Druckwerke. Das Unternehmen hat bisher mehr als 200.000 Kunden aus ganz Europa bedient. Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2010 von 250 auf heute 350 Mitarbeiter gestiegen. Zudem wurde in den letzten beiden Jahren der Standort um ein neues Verwaltungsgebäude sowie weitere Produktionsflächen erweitert und ist mit 40.000 m2  nun fast doppelt so groß wie zuvor. Für 2012 sei zudem ein neues Logistikzentrum in Planung. Damit sollen die derzeit 900.000 Pakete, die das Werk jährlich verlassen, noch schneller versendet werden.

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Leserkommentare (5)

Sabine | Montag, 13. August 2012 11:56:03

Kirche im Dorf lassen

So, als Geschäftsführerin einer mittelständischen Druckerei, die Löhne, Gehälter und monatliche Verpflichtungen sehr ernst nimmst, sage ich, ONLINE DRUCKEREIN verdrängen uns kleine immer mehr. Wie sollen wir denn Visitenkarten für diesen Preis anbieten? Wir werden nicht vom Staat gepusht!!! Wir müssen betteln, einen Überbrückungskredit zu bekommen, wenn wir Aufträge vorfinanzieren müssen! Da stehen die Banken im Weg! Hier zu schreiben, das WIR kleinen Drucker selber Schuld sein, zeigt mir sehr deutlich, das manche nicht Wissen was auf dem Markt los ist. Immer die Klappe offen und am schimpfen, weil ja alles so teuer ist.
Ist ein BMW nicht völlig überteuert? Warum geht man da nicht zu einem günstigeren Anbieter? Ist ein iPhone nicht auch völlig überteuert? Warum geht man da nicht zu einem günstigeren Anbieter? Warum wird nur in der Druckbranche, den Verantwortlichen vorgeworfen, das alles zu teuer ist? Das ist doch klar, das eine ONLINE DRUCKERI allein beim Papier schon ganz andere Preise erhalten wie wir??? Wir soll das funktionieren? Wenn wir allein vom Papierpreis schon höher liegen, wie das komplette Produkt? Aber wir machen uns selber kaputt? Ja ne ist klar! Mir fällt dazu nichts mehr ein! Schönen Tag noch!!!

Dietmar Müller | Montag, 13. August 2012 11:36:03

"Online Drucker"

Was ist denn ein Online-Drucker ? Ein Teil der Druckbranche, der versucht, seinen Kundenstamm von regional auf überregional zu erweitern. Dieses Gerede, dass ein sogenannter Online-Drucker Arbeitsplätze in der klassischen Branche vernichtet, ist der größte Schwachsinn. Ein Online-Drucker druckt doch nicht "Online" , oder ?

Für mich ist der Unterschied, dass der eine entscheidet, seine Dienstleistungen im Internet zu bewerben und sich durch seine Web-Seite einen Marktvorteil verschaffen will und der andere, der "klassische" dies nicht tut.

Bitte jeder nach seiner Facon und Strategie, aber alle gehören derselben Branche an. Das Problem der Print-Branche ist doch ein anderes: Der Bedarf an gedruckten Dingen ist rückläufig daher sind alle gefordert, kreativ an der Erneuerung der Branche mitzutun.

papierverbraucher | Mittwoch, 11. Juli 2012 08:46:01

Der Preusse irrt

Das alte Lied, die Onlinedrucker vernichten die Arbeitsplätze der "klassischen Drucker". Das alte Lied, ich kann es nicht mehr hören. Wer genau hinschaut, der merkt, dass das nicht nötig ist. Das machen die "klassischen Drucker" - die schlecht geführten - schon selbst.
flyeralarm und co bedienen eine Nachfrage, die vorhanden ist und noch zunimmt.
Diese Nachfrage "Kleinkram" wurde vom klassischen Drucker belächtelt. "Wollen wir nicht"
Aber Kleinvieh macht auch Mist, und der Haufen ist ziemlich groß.

Einfach mal auf die Leistungen besinnen und vor allem dem Kunden zuhören, der Markt ist groß genug.

Auch kein Bayer | Donnerstag, 05. Juli 2012 12:46:02

Der Gegner in der eigenen Branche

Wann begreifen die vielen Pessimisten in der Druckindustrie endlich, dass die sogenannten Onlinedrucker (das Wort muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen und gründlich drüber nachdenken) nicht die Gegner der Branche sind. Sie sind der Teil der Branche, der den ewigen Predigten auf Foren und Messen "Wir dürfen uns nicht auf unseren Beeren ausruhen, sondern müssen uns für die Zukunft rüsten!" gefolgt sind und jetzt erfolgreich sind. Da frage ich mich: Was hat ein flyeralarm oder diedruckerei.de falsch gemacht? Oder: Was haben die jammernden "klassischen Drucker" (auch dieses Bezeichnung ist für weitere Gedanken reizvoll!!) für Ihre Zukunft bereits unternommen? Beide Fragen kann mann wohl mit "Nichts" beantworten. Die, die jetzt auf die Onlinedrucker schimpfen, müssen wohl erkennen, dass ein Teil der Druckindustrie auf einem schnellen, erfolgreichen Zug sitzt, für den es fast keine Tickets mehr gibt. Und wer hätte gedacht, dass ein Großteil dieses Erfolgs mit klassischen Bogenoffsetmaschinen und ausgebildeten Druckern erzielt wird. Ich gratuliere!

Der Preusse | Donnerstag, 05. Juli 2012 08:56:01

Onlineprinter

Wie dumm müssen die Bayern eigentlich sein?
Für jeden neuen Arbeitsplatz bei den online Druckern verschwinden zwei in der klassischen Druckindustrie.
Quintessenz: Die Preise für Druckprodukte sind immer noch viel zu hoch. Die nächsten Monate werden wieder zu massiven Preissenkungen führen. Als nächstes werden die tendenziell noch sehr hohen Preise im Verpackungsdruck massiv auf Normalniveau sinken.
Viel Spaß dabei!

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