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Frischmann Druck & Medien investiert fünf Millionen Euro in Kapazitätserweiterung

Hallenneubau und zwei neue Druckmaschinen für das Amberger Druckunternehmen
 

Die Amberger Frischmann Druck & Medien GmbH & Co. KG hat seit 2011 rund fünf Millionen Euro in einen Hallenneubau sowie zwei neue Druckmaschinen von Manroland investiert.

Die Amberger Frischmann Druck & Medien GmbH & Co. KG hat ihre Produktionskapazitäten ausgebaut und seit 2011 rund fünf Millionen Euro in einen Hallenneubau sowie zwei neue Druckmaschinen von Manroland investiert. Damit setzt das Unternehmen verstärkt auf die Produktion von hochwertigen, veredelten Druckprodukten.

Durch den Hallenneubau konnte die Frischmann Druck & Medien Gmbh & Co. KG die Produktionsfläche auf insgesamt 6500 m2  erweitern. Seit März dieses Jahres sind zudem die Fünffarbenmaschine Manroland 705 LV DD mit Lackwerk sowie die Vierfarbenmaschine Manroland 704 PLV DD mit Lackwerk und Wendung in Betrieb. Beide Druckmaschinen sind mit der Direct-Drive-Technologie für einen automatisierten, simultanen Plattenwechsel sowie mit dem Inline-Farbmesssystem Color-Pilot ausgestattet. "Unser Stichwort lautet Automatisierung", erklärt Geschäftsführer Jürgen Frischmann. "Durch allgemein sinkende Auflagenhöhen und einem hohem Wettbewerbsdruck auf dem Akzidenzmarkt ist es nötig, die eigenen Produktionsprozesse möglichst optimal zu nutzen."

Bei der Konzeption der Neuinvestition habe auch der Umweltaspekt eine wichtige Rolle gespielt. So habe man die baulichen Vorgaben im Rahmen der Energiesparverordnung (EnEV 2009) um mehr als 30 Prozent unterschritten. Die Produktion auf den neuen Druckmaschinen erfolgt, so Frischmann, "unter der Berücksichtigung nachhaltiger Prozesse": Die Wasseraufbereitung werde entsprechend mit einem Minimum an chemischen Zusatzstoffen durchgeführt und selbst die Bio-Druckfarben, die auf pflanzlichen Ölen basieren, sollen die umweltfreundliche Ausrichtung unterstreichen.

Das Familienunternehmen Frischmann ist ein vollstufiger, mittelständischer Druck- und Mediendienstleister mit 80 Mitarbeitern. Neben den beiden neuen Manroland-Druckmaschinen wird auch auf einer Heidelberg SM 52-2, einer Heidelberg SM 74-2+P sowie auf einer HP Indigo 5000 produziert. Dabei liegt der Fokus auf hochwertigen Akzidenzen im klein- und mittelauflagigen Bereich. Die Produktion ist PSO- sowie nach den Umweltstandards FSC bzw. PEFC zertifiziert. Großformatige Digitaldrucke, wie zum Beispiel der UV-Plattendirektdruck auf Glas, werden zudem in einer angegliederten Werbetechnikabteilung hergestellt.

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