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Gautschfest für Auszubildende der Bundesdruckerei

Reinwaschung von »aller Fehlerhaftigkeit und Murkserei«

Mit einem feucht-kalten Vergnügen endete Anfang Juli für 13 der derzeit 67 Auszubildenden der Bundesdruckerei die Lehrzeit. Mit dem Gautschen, der »Wasser-Tauf ad postorium und podexorium« hat man Schriftsetzer und Drucker von einem traditionell kostümierten Gautschmeister von »aller Fehlerhaftigkeit und Murkserei« reingewaschen. Ber Begriff Gautschen beschreibt bei der Papierherstellung das Pressen des handgeschöpften Blattes auf einen Filz. Sieben Drucker, drei Buchbinder und - letzmalig - drei Schriftsetzer schlossen mit dem klaten Nass Kontakt. Nicht mehr Schriftsetzer, dafür den Beruf des Mediendesigners, lernen elf Berliner Auszubildende ab September in der Bundesdruckerei. Sie ist der größte Ausbildungsbetrieb für gewerbliche Berufe im Wirtschaftsbereich Druck Berlin und Brandenburg.

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