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Gedruckte Elektronik: Auszeichnung für HDM-Studenten

Das gedruckte, digitale Whiteboard gewinnt beim Wettbewerb der OE-A
 

Für ihr gedrucktes, elektronisches Whiteboard, eine Art elektronische Tafel, sind Studierende der Hochschule der Medien (Stuttgart) beim internationalen Wettbewerb der Organic and Printed Electronics Association (OE-A) mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden.

Für ein gedrucktes, digitales Whiteboard haben Studierende der Stuttgarter Hochschule der Medien (HDM) bei einem internationalen Wettbewerb der Organic and Printed Electronics Association (OE-A) den ersten Preis erhalten. Sie wurden am 20. Juni 2012 in München für ihre Projektarbeit ausgezeichnet.

Bei dem Wettbewerb "Competition for Multifunctional Demonstrators Based on Organic and Printed Electronics" ging es darum, Demonstratoren zu bauen, die auf organischer oder gedruckter Elektronik basieren. Diese mussten aus dem Inhalt einer Toolbox hergestellt werden, in der sich 22 Elemente, wie etwa organische Leuchtdioden oder verschiedene leitfähige, aber auch isolierende und verdruckbare Materialien befanden. Die Toolbox wurde von der OE-A bereit gestellt. Die Wettbewerbsaufgabe war, anhand der Demonstratoren die zukunftsweisende Anwendung der Elemente zu charakterisieren.

Eine elektronische Tafel, die gedruckt ist

Die Studierenden der HDM haben ein digitales Whiteboard, eine elektronische Tafel, konstruiert, die an einen Computer angeschlossen werden kann. Zwei Versionen haben sie für den Wettbewerb eingereicht: ein transparentes Modell, das sich auch für Touchscreens anbietet, und ein nicht transparentes. Damit konnten sich die Stuttgarter gegen internationale Konkurrenz durchsetzen: Die Hochschule der Medien wurde als „Best University Demonstrator“ ausgezeichnet. "Ziel des HdM-Projektes war es, die technischen Möglichkeiten des funktionalen Drucks aufzuzeigen und zu testen", erklärt der Projektbetreuer Prof. Dr. Erich Steiner.

An dem Wettbewerb, der junge Ingenieure und Wissenschaftler bei ihrer Entwicklung zukunftsfähiger Anwendungen auf Basis organischer oder gedruckter Elektronik unterstützen will, konnten sich Mitgliedshochschulen und Mitgliedsunternehmen der OE-A beteiligen. Die Arbeiten der acht HDM-Studenten aus den Studiengängen Druck- und Medientechnologie sowie Print & Publishing entstanden in den Veranstaltung "Projekte Print" sowie im "Projektpraktikum".

"Competition for Multifunctional Demonstrators Based on Organic and Printed Electronics"

Der Wettbewerb der OE-A umfasste insgesamt vier Kategorien. Neben dem "Best University Demonstrator" und dem "Best Freestyle Demonstrator" werden auch der "Best Publicly Funded Project Demonstrator" und das "Best Design" ausgezeichnet. Alle eingereichten Arbeiten konnten während der Messe LOPE-C im Demo-Center der OE-A begutachtet werden. An der LOPE-C, der Leitmesse für organische und gedruckte Elektronik, waren vom 19. bis zum 21. Juni insgesamt 100 Aussteller aus 17 Ländern beteiligt.
In der OE-A arbeiten etwa 200 Mitglieder aus der ganzen Welt zusammen, um eine wettbewerbsfähige Infrastruktur für die Produktion von organischer und gedruckter Elektronik voranzubringen. Organische und gedruckte Elektronik steht für eine neue Art von Elektronik – dünn, leicht, flexibel und günstig zu produzieren. Dies ermöglicht neue Anwendungen.

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