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Gelato Group startet Druckplattform im Stil der Sharing Economy

Globale Druckprozesse zentralisieren, effizienter gestalten und lokal abwickeln
 

Gelato Cloud vernetzt Kreative und Druckereien über die Wolke, Gelato Globe verbindet Marketingabteilungen und Druckhäuser. Zusammen entsteht eine globale Druckplattform für zentral organisierte Kreativ- und Bestell- sowie lokal abgewickelte Print- und Lieferprozesse.

Die skandinavische Gelato Group (Oslo) will mit ihren aktuell ins Leben gerufenen Printmanagement-Lösungen Gelato Globe und Gelato Cloud eine neue Druckplattform im Stil der Sharing Economy aufsetzen. Gelato Globe soll ein internationales Netzwerk aus lokalen Druckhäusern weltweit über die Cloud mit ihren Kunden (multinationale Unternehmen) vernetzen und die Lieferung von Druckaufträgen innerhalb von 48 Stunden in 40 Ländern garantieren. Kreiert und bestellt wird also zentral und global über die Gelato Cloud, produziert und angeliefert wird lokal aus einer Druckerei des Gelato-Netzwerks in Kundennähe. Dies soll einen reduzierten administrativen Aufwand und geringere Lieferkosten zur Folge haben und gleichzeitig den Lieferprozess umweltschonender gestalten. Gestartet wurde die Druckplattform zunächst für Deutschland, Norwegen, Schweden und Dänemark.

Die Gelato Group hat ausgewählte Druckereien als Partner für diese neue Plattform gewonnen. Nähere Angaben zu den beteiligten Druckereien macht das Unternehmen bisher nicht. Über eine Cloud-Anbindung vermittelt die Gelato Group diese Druckhäuser direkt an die Marketing Manager von Unternehmen und unterstützt bei der Erstellung von Dokumenten und Materialien.

Kostenfreie Druck-Plug-ins für Adobe Indesign, Photoshop und Illustrator zum Designen auf printfertigen Vorlagen werden hierfür über die Webseite zur Verfügung gestellt. Die Marketing Manager oder Kreativen laden dann ihre Druckunterlagen in die Gelato Globe-Cloud hoch und laden ihre Kollegen aus anderen Dependancen dazu ein, auf das Druckmaterial zuzugreifen und es zu bestellen. Die Gelato Cloud bereinigt die Dateien von groben Fehlern. Mit wenigen Klicks werden diese Aufträge über das Netzwerk von Gelato Globe an die Druckhäuser, die räumlich am nächsten an der gewünschten Lieferadresse sind, versendet. Neudrucke sollen selbst bei Designfehlern (wie falscher Rechtschreibung oder vergessener Anschnitte in der Originaldatei) kostenfrei sein. Neben der Desktop-Lösung können die Druckaufträge laut der Gelato Group auch über das mobile Interface auf dem Smartphone oder Tablet verwaltet werden.

Hintergrundinformation:
Die Gelato Group hat ihren Hauptsitz in Oslo (Norwegen), betreibt aber auch weitere Büros in Schweden, Estland und der Ukraine. Neben der neuen Marken für Geschäftskunden, Gelato Globe und Gelato Cloud, betreibt das Unternehmen auch einen Endkonsumentenservice namens Optimalprint (Einladungs- und Grußkarten aller Art).
Das Geschäftsmodell des neuen Printmanagement-Angebots über die Cloud im Stil der Sharing Economy wird vom Anbieter relativ blumig und sanft vor allem als eine Dienstleistung zur „Erleichterung und Beschleunigung für die Abwicklung von Druckaufträgen“ beschrieben. Auch die ökologischen Vorteile einer räumlich verkürzten Lieferung von Drucksachen wird stark vermarktet und in den Vordergrund geschoben. Zugleich bezeichnet die Gelato Group ihr Geschäftsmodell aber auch martialisch als disruptiv, also zerstörerisch für bestehende Printmanagement-Prozesse, ähnlich wie etwa der Fahrgast-Vermittlungsservice Uber, der die Taxi-Branche attackiert und vollständig verdrängen will.

Wie ist Ihre Meinung? Wie stehen Sie zu dem neuen Angebot der Gelato Group? Schreiben Sie uns, Ihr Kommentar interessiert uns (Kommentarfeld, siehe unten)!

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