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Girls’Day 2016 – Zukunftssicherung für Druckunternehmen

Am 28. April findet der 16. Mädchen-Zukunftstag statt
 

Der 16. Girls'Day findet am 28. April statt. Auch Druckunternehmen sollten sich am Zukunftstag beteiligen.

Mädchen für technische Berufe begeistern – das ist das erklärte Ziel des seit 2001 jährlich stattfindenden Girls’Day. Unternehmen und Organisationen öffnen ihre Türen und präsentieren Schülerinnen ab der 5. Klasse Beruf in Handwerk, Technik, IT und Naturwissenschaften. Angesichts sinkender Ausbildungszahlen ist der Girls’Day auch für Unternehmen der Druckindustrie eine Chance.

Das deutschlandweite Berufsorientierungsprojekt Girls’Day des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. wird durch die Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und für Bildung und Forschung gefördert. Seit dem Start der Aktion haben rund 1,5 Millionen Mädchen teilgenommen. Auch für die Unternehmen der Druckindustrie sei der Girls’Day ein wichtiges Instrument, um Mädchen für die technischen Aspekte der Branche zu begeistern, so Bettina Knape, Sprecherin des Bundesverbandes Druck und Medien (BVDM).

Der Anteil weiblicher Auszubildenden im Wirtschaftsbereich Druck und Medien liege zwar insgesamt bei 44,6 Prozent, die meisten (59,1 Prozent) wählten jedoch den Ausbildungsbereich Mediengestaltung.

In den Bereichen Drucktechnik und Druckweiterverarbeitung absolvieren laut BVDM weniger Frauen eine Ausbildung, als dies für die Handwerksberufe insgesamt gilt. 2014 waren dies etwa 15,9 Prozent in der Drucktechnik und 20,3 Prozent in der Druckweiterverarbeitung, während 22,0 Prozent aller Auszubildenden im Handwerk Frauen waren. „Die Bereitschaft, einen technischen Beruf zu ergreifen ist bei vielen Mädchen vorhanden, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels müssen sie aber auch von Druckunter-nehmen noch stärker umworben werden“, erklärt Knape.

Der Girls’Day ist für die Unternehmen der Druckindustrie ein Stück Zukunftssicherung – auch angesichts insgesamt sinkender Ausbildungszahlen. Denn während vor einigen Jahren noch ein Überhang an Bewerbern um Ausbildungsplätze herrschte, waren im August des vergangenen Jahres allein in den Jobbörsen der Handwerkskammern noch 27.000 Ausbildungsplätze unbesetzt.

Weitere Informationen:

Aktionen können Unternehmen online unter www.girls-day.de/Unternehmen_Organisationen eingetragen werden.

Mädchen können sich unter www.girls-day.de/Maedchen informieren, ein Girls’Day-Angebot auswählen und sich online oder telefonisch dafür anmelden.

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