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Graphische Betriebe Kip GmbH steigt in den Digitaldruck ein

Eine Linoprint C901 soll helfen, Kleinauflagen schneller, flexibler und wirtschaftlicher zu produzieren
 

Die Graphische Betriebe Kip GmbH in Neuenhaus hat in eine Digitaldruckmaschine Linoprint C901 investiert.

Die Graphische Betriebe Kip GmbH mit Sitz im niedersächsischen Neuenhaus hat den Einstieg in den Digitaldruck gewagt und in eine Linoprint C901 investiert. Das Ricoh-Drucksystem, das von der Heidelberger Druckmaschinen AG unter dem Namen Linoprint C901 vertrieben wird, wurde im Juli installliert und ist seit August voll in die Produktion des Unternehmens eingebunden. Ein Entscheidungskriterium für die Investition in die Linoprint C901 war unter anderem der angeschlossene Heidelberg-Workflow.

In den letzten Jahren hatte sich die Graphische Betriebe Kip GmbH regelmäßig über die Fortschritte im Digitaldruck informiert und zahlreiche Andrucktests realisiert. Bisher blieben allerdings die Möglichkeiten hinsichtlich des Einsatzes unterschiedlicher Materialqualitäten und Grammaturen hinter den Erwartungen zurück. Für das Unternehmen war jedoch diese Flexibilität in der Substratewahl und die Anpassungsfähigkeit der Produktionssysteme ein wichtiges Kriterium. Verschiedene Tests in den letzten Monaten verliefen deutlich positiver, sodass die Entscheidung schlußendlich auf die Linoprint C901 fiel.

Was kann die Linoprint C901?

Das Digitaldrucksystem verarbeitet Substrate bis zu einer Größe von 330 x 487,7 mm und einer Grammatur zwischen 52 und 350 g/m². Dabei erreicht die Linoprint C901 eine Druckgeschwindigkeit von maximal 90 A4-Seiten/min im Schön- und Wider bzw. Duplexdruck. Die Auflösung liegt laut Hersteller bei maximal 1.200 x 1.200 dpi. Für eine hohe Bildqualität soll zudem der ölfreie PXP-Toner sorgen.

Bereits erste Jobs im Digitaldruck umgesetzt

Bei Kip wurden mit der neuen Linoprint C901 in den letzten Wochen bereits diverse Objekte erfolgreich umgesetzt, darunter viele Gewinnspiele wie z.B. Rubbellose und Brieflose mit alphanumerischen Codierungen. Wie Corinna Kip-Geerligs, Geschäftsführerin bei Kip erklärt, habe man mit der Investition in den Digitaldruck eine wichtige Entscheidung für die Zukunft getroffen. "Wir wollen den Kleinstauflagenbereich schneller, flexibler und wirtschaftlicher umsetzen", so die Geschäftsführerin.

Über die Graphische Betriebe Kip GmbH

Das Neuenhausener Unternehmen wurde 1951 gegründet und beschäftigt heute 90 feste Mitarbeiter. Mit zusätzlichen 200 Heimarbeitern entwickelt und produziert das Unternehmen individuelle Produktverpackungen, exklusive Anhängeetiketten und außergewöhnliche Werbemittel. Der Full-Servie-Produktionsprozess von KIP umfasst die Planung, die Druckvorstufe, den Druck, die Veredelung, die Konfektionierung, die Lagerung und den weltweiten Versand. Produziert wird im Offset-, Sieb- und seit kurzem auch im Digitaldruck.

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