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HDM-Studenten verleihen Medienethik-Award

Thema des undotierten Preises: „Ökonomisierung der Wertesysteme“
 

In der Kategorie Magazine freute sich Uwe Jochum über die Auszeichnung für seinen Artikel „Der Geist im Großbetrieb".  V.l.n.r.: Silke Krebs, Uwe Jochum und HDM-Studentin Hannah Schneider.

Studierende der Stuttgarter Hochschule der Medien (HDM) haben am 4. Dezember 2012 zum 10. Mal den Medienethik-Award META verliehen. Thema des undotierten Preises war die „Ökonomisierung der Wertesysteme“. Er wurde 2012 in den Kategorien Zeitungen, Radio und Magazine ausgelobt. Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium des Landes Baden-Württemberg, eröffnete die Veranstaltung.

Wie die Hochschule bekannt gab, überzeugte in der Kategorie Zeitungen Georg Blume die Jury mit dem Artikel „Der mörderische Makel Frau“, der am 15. März 2012 in der Wochenzeitung „Die Zeit“ erschien und über die Massenabtreibungen weiblicher Embryonen in Indien und China aus ökonomischem Kalkül berichtet.

Für den Radio-Beitrag „Freiheit und Zwang der Leistungsgesellschaft“ aus „Das philosophische Radio“ des WDR5 nahm Jürgen Wiebicke den Preis entgegen. Die Sendung, in der Svenja Flaßpöhler zu Gast war, thematisierte die Arbeit als Genuss und die kulturellen und psychischen Ursachen von Arbeitssucht.

Uwe Jochum erhielt den Preis in der Kategorie Magazine für seinen Artikel „Der Geist im Großbetrieb" aus der Kulturzeitschrift „Lettre International“ vom Herbst 2012. Er zeigt darin auf, wie sich in den letzten 200 Jahren das deutsche Wissenschaftssystem vom Humboldtschen Bildungsideal entfernt und zu einer marktkompatiblen Wissensorganisation entwickelt hat.

Der META versteht sich als Qualitätssiegel: Er will Medienschaffende und die Gesellschaft für ethische Fragestellungen in der Medienproduktion sensibilisieren. Im Sommer- und Wintersemester 2012 haben insgesamt 37 Studierende daran mitgewirkt. Sie werden von Professorin Dr. Petra Grimm und Karla Neef vom Studiengang Medienwirtschaft betreut.

Unterstützt wird das Projekt META von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), dem Referat für Technik- und Wissenschaftsethik an den Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg (RTWE), der Hartmut Schultz Kommunikation GmbH, der VVS und von Meyle+Müller.

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