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Heidelberg: Das Finish im Rampenlicht

Erfolgreicher Postpress-Event

Über 800 Fachbesucher zählte die Veranstaltung ?Das Finish entscheidet!?, die die Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH vom 15. bis zum 17. Mai 2003 in Düsseldorf durchführte. Den aus ganz Deutschland und auch der Schweiz angereisten Besuchern zeigte Heidelberg ein sportliches Programm mit Ziellinie "fertiges Endprodukt". Die Weiterverarbeitung präsentierte sich in den sechs Disziplinen Schneiden, Stanzen, Wenden, Falzen, Heften und Binden. Großes Interesse fand die erstmalig live dargestellte Vernetzung vom Polar-Schneidesystem über die Falzmaschine Stahlfolder KD 78 bis hin zum Sammelhefter ST 400. In Aktion zu sehen war auch der Heidelberg Probinder, der die mechanische Drahtkammbindung im Digital- und Offsetdruck umsetzt. Da er nahezu keine Rüstzeiten benötigt, ist mit dem Probinder die Auflage eins umsetzbar. Zusätzlich wurde ein Trickfalz gezeigt, der komplett in einem Arbeitsgang auf dem Flexomailer hergestellt wurde. Den Bereich der Weiterverarbeitung betrachtet Heidelberg als wichtigen Wachstumsmarkt für die grafische Industrie. "Postpress ist ein wichtiger Bestandteil unseres Produktspektrums", erklärte Marcel Kiessling, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschlandvertriebes von Heidelberg bei einer abendlichen Podiumsdiskussion. "Ohne diesen letzten Schritt gibt es kein Endprodukt." Nur hier ließen sich Differenzierung, Qualität und Wertschöpfung endgültig erzeugen, so Kiessling weiter. Um die Potentiale der Weiterverarbeitung den Endkunden zu erläutern, bedürfe es mehr Marketing. "Wir bieten die benötigten Lösungen dazu an, um das Finish zu rationalisieren und um die Endprodukte interessant zu gestalten", ergänzte Dr. Jürgen Rautert, Leiter Geschäftsbereich Postpress bei Heidelberg. In die Weiterverarbeitung würden momentan die meisten Investitionen fließen, führte auch Michael Neugart aus, Geschäftsführer von Polar-Mohr. "50 Prozent des Personals ist dort beschäftigt und von daher wird hier in halb- und vollautomatische Maschinen investiert, um die Wertschöpfung zu erhöhen und den Kostendruck zu senken", so Neugart.

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