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Heidelberg: Start ins neue Ausbildungsjahr

Rund 80 junge Menschen begannen an vier deutschen Heidelberg-Standorten ihr Berufsleben
 

Rund 80 jungen Menschen starteten zum 1. September an den deutschen Heidelberg-Standorten ins Berufsleben. Am größten Standort Wiesloch-Walldorf sind es allein 54. 

Am 1. September starteten rund 80 junge Menschen an vier deutschen Heidelberg-Standorten ins Berufsleben. Am größten Standort Wiesloch-Walldorf sind es allein 54. Qualifizierungsmöglichkeiten bestehen in 15 Ausbildungsberufen und in einer Reihe von Studiengängen. Schwerpunkte sind traditionell die Bereiche Technik, Wirtschaft und Medien. Die „klassische“ Lehre etwa zum Industriekaufmann oder zum Mechatroniker findet sich darunter genauso wie mehr als ein halbes Dutzend unterschiedlicher Studiengänge an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).

Insgesamt bereiten sich bei dem Druckmaschinenhersteller derzeit etwa 350 junge Menschen auf ihr Berufsleben vor, davon 230 in Wiesloch-Walldorf. Darüber hinaus bietet das Unternehmen in den Studienrichtungen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen ein den Masterstudiengang begleitendes Traineeprogramm. In der Beruflichen Bildung deckt Heidelberg damit das gesamte Spektrum vom Praktikum über die Ausbildung bis zum Masterstudium ab.

Eigentlich wollte Lisa-Marie Pfeiffer Erzieherin werden. Ein metallverarbeitender Beruf als Alternative schien für die 21-Jährige erst recht nicht in Frage zu kommen. Dennoch absolvierte sie im Sommer 2014 eher zufällig ein einwöchiges Praktikum als Industriemechanikerin im Werk Wiesloch-Walldorf der Heidelberger Druckmaschinen AG. Für eine sich unmittelbar anschließende Ausbildung war es allerdings schon zu spät, die Plätze waren bereits alle besetzt.

Bei Heidelberg bleiben konnte Lisa-Marie Pfeiffer aber trotzdem: im Rahmen eines von der Bundesagentur für Arbeit mitfinanzierten Tariflichen Förderjahrs. „Mit diesem Instrument soll jungen Menschen, bei deren Start ins Berufsleben nicht alles glatt läuft, durch ein qualifiziertes Trainingsprogramm geholfen werden“, erklärt Christian Beck, Leiter Berufliche Bildung für technische Berufe am Heidelberg-Standort Wiesloch-Walldorf. Die meisten Absolventen dieses Förderjahres hätten anschließend gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz entweder bei Heidelberg oder bei einem seiner Kooperationsbetriebe. Auch für Lisa-Marie Pfeiffer hat sich dieses Programm gelohnt. Nach drei Monaten in der Ausbildungswerkstatt und Praxisphasen in der Montage stand ihr Entschluss fest: sie wollte Industriemechanikerin werden. Am 1. September beginnt sie in Wiesloch ihre dreieinhalbjährige Lehre.

Wer sich für eine Ausbildung bzw. ein Studium ab 2015 bei der Heidelberger Druckmaschinen AG interessiert, findet Informationen unter dem Punkt „Unternehmen“,„Karriere“ auf www.heidelberg.com.

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