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Herma: Energiemanagement nach ISO 50001 zertifiziert

Unternehmen verpflichtet sich, Energieverbrauch kontinuierlich zu senken
 

Mit der Zertifizierung nach ISO 50001 verpflichtet sich Herma dazu, den Energieverbrauch kontinuielich zu senken.

Das Energiemanagement des Selbstklebespezialisten Herma ist vom TÜV Süd nach ISO 50001 zertifiziert worden. Die weltweit geltende Norm hat zum Ziel, den Einsatz von Energie, zum Beispiel in der Produktion oder zur Beheizung von Firmengebäuden, noch effizienter zu gestalten. Mit der Zertifizierung verpflichtet sich Herma unter anderem, an seinen Standorten Filderstadt und Deizisau kontinuierlich den spezifischen Energieverbrauch zu senken, also je Produktionseinheit den Ausstoß klimarelevanter Gase wie Kohlendioxid (CO2 ) zu reduzieren.

„Die ISO 50001 ist damit für uns eine wichtige Handlungsanweisung, wie wir unternehmensweit Energieflüsse erfassen, dokumentieren und steuern“, betonte Herma-Geschäftsführer Sven Schneller. „Das haben wir auch in der Vergangenheit in weiten Teilen schon getan. Nun handelt es sich jedoch um ein äußerst systematisches und zielgerichtetes Vorgehen, das auch kritische Auditoren von außen überzeugt. Wir sind uns sicher, auf diesem Weg in den kommenden Jahren noch erhebliche zusätzliche Einsparpotenziale ausschöpfen zu können.“

Steigende Rohstoffkosten auffangen

Dr. Thomas Baumgärtner, ebenfalls Geschäftsführer der HermaGmbH und Leiter des Geschäftsbereichs Haftmaterial, unterstreicht vor allem auch die Transparenz und die Objektivität, die nun geschaffen werde. „Wir schlagen mit dem zertifizierten Energiemanagement dann zwei Fliegen mit einer Klappe“, sagt er. „Es trägt zum einen dazu bei, den Ressourcenverbrauch zu optimieren und das Klima zu schützen. Zum anderen sehen wir es selbstverständlich auch als ein Mittel, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Denn die Informationen, die gemäß ISO 50001 generiert werden, liefern uns noch wertvollere Hinweise darauf, wie wir zum Beispiel auch in bestehende Produktionsanlagen investieren können, um die Energieeffizienz zu erhöhen. So sind wir in der Lage, zumindest einen Teil der langfristig natürlich weiter steigenden Rohstoffkosten aufzufangen.“

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