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Herma baut sein Labor für Haftmaterialien aus

Materialanalysen können nun schneller durchgeführt werden
 

Herma hat sein Labor für Materialanalysen und Tests weiter ausgebaut.

Der Haftmittelspezialist Herma (Filderstadt) hat sein Labor ausgebaut und damit die Reaktionszeiten für Materialanalysen reduziert. „Bereits 24 Stunden nach Eintreffen des zu untersuchenden Materials können wir jetzt in der Regel eine qualifizierte Aussage treffen“, erklärt Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner. „Das erlaubt es uns, schneller Empfehlungen für gleichwertige Produkte zu geben oder technischen Kundenfragen zu beantworten.“ Ausgenommen seien davon natürlich Messungen, die aufgrund ihrer festgelegten Vorgaben mehr Zeit in Anspruch nehmen, wie etwa Klimawechseltests.

„Für viele Etikettendruckereien sind kurze Reaktionszeiten bei Materialanalysen inzwischen ein wichtiges Kriterium bei der Wahl ihrer Lieferanten“, erläutert Dr. Baumgärtner zum Hintergrund. „Denn selbst Etiketten werden zunehmend just-in-time gefertigt, auch Angebote erwarten Etikettenverwender immer schneller.“ Unvorhergesehene Unterbrechungen bei Auszeichnungsprozessen ziehen außerdem häufig einen Stillstand der vorgelagerten Produktion oder der nachgelagerten Logistikabläufe nach. „In einem solchen Fall ist es sehr wichtig, die Ursache schnell zu ermitteln."

Wichtig für eine zeitnahe Analyse sei stets Mustermaterial in ausreichender Menge. „Im Optimalfall sind das sowohl gefertigte Etiketten als auch unverarbeitetes Haftmaterial“, erklärt Dr. Baumgärtner. „Sehr hilfreich sind darüber hinaus genaue Anwendungs- bzw. Problembeschreibungen, wenn möglich mit Bildern oder Videos.“

 

Klimatests im eigenen Haus

Zu den Dienstleistungen des ausgebauten Labors von Herma gehören neben den üblichen Papier- und Folien- sowie Klebstoff- und Trennkraftmessungen auch Tests zu Klimabeständigkeit und Temperaturwechseleigenschaften. Herma arbeitet zudem eng mit den Herstellern gängiger Laser-, Tintenstrahl- und Thermodrucker zusammen. „Wir betreiben auch eine eigene UV-Flexo-Andruck- und eine Corona-Vorbehandlungsanlage", so Dr. Baumgärtner. Um Verspende­eigenschaften zu optimieren oder zu testen, könne Herma Haftmaterial zusätzlich auf das Know-how des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen zurückgreifen.

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