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IST Metz zeigt live Jobwechsel mit UV-Lampentausch von konventionell auf LED-UV

Drupa 2016: Wechsel von Verpackungs- auf Akzidenzjob mit Hilfe der „Hot Swap“-Technologie
 

UV-Anlagenhersteller IST Metz zeigte auf der drupa seine Produkte für die Druckindustrie auf einem 400 m² großen Stand. Bild unten: Am Eröffnungstag gab es am frühen Abend sogar Live-Musik. Für fetzige Stimmung sorgten (v.l.) Rudy Bienert (IST Metz), Frank Lohmann (Redaktion Deutscher Drucker/print.de), Klemens Ehrlitzer (Fachjournalist und Geschäftsführer des VSKE) sowie Dr. med. Victor Mendes (nicht im Bild).

IST Metz GmbH (Nürtingen), Hersteller von UV-Systemen, bekam auf seine täglichen Live-Druckvorführungen während der Drupa 2016 viel Resonanz. Viermal täglich fand die Demonstration live auf einer Heidelberg XL 75-6+L Anicolor 2, ausgestattet mit IST-Lampcure-Technologie sowie der neueren IST-LEDcure-LED-UV-Technologie, statt. Der Stand war stark frequentiert. Wie die Geschäftsleitung berichtet, seien „die Auftragsbücher gut gefüllt.“

Erreicht werden sollte mit den Vorführungen, den Besuchern des Standes einen Blick von nahem auf die Produktion zweier unterschiedlicher Druckjobs zu ermöglichen. Ein Druckauftrag stand stellvertretend für den Verpackungsdruck mit fünf Farben, einem Drip-Off-Lack und einem Iriodin-Lack auf Karton. Der zweite zeigte einen Akzidenzjob mit fünf Farben. Der Verpackungsjob wurde bei voller Maschinengeschwindigkeit produziert, zum Einsatz kam ein IST-Lampcure-UV-Lampensystem mit zwei Zwischentrocknern und einer Endtrocknung.

Nach der Fertigstellung des Verpackungsjobs tauschten die Drucker die Druckplatten, Farben und das Substrat. Außerdem wurde ein IST-Lampcure-Zwischentrockner durch ein IST-LEDcure-Aggregat ersetzt, unterstützt durch die “Hot Swap”-Technologie von IST Metz. Von der Beendigung des Verpackungsjobs bis zum Druck des Akzidenzjobs vergingen im Durchschnitt sieben Minuten. Der Austausch des UV-Aggregats nimmt davon zwei Minuten in Anspruch. Der Akzidenzjob lief ebenfalls bei voller Maschinengeschwindigkeit. Hier wurde lediglich ein IST-LED-UV-Aggregat zur Trocknung eingesetzt, keine Endtrocknung. Das Substrat wurde gewendet und lief erneut durch die Maschine. Die Ergebnisse beider Jobs waren farbintensiv und passergenau.

Einer der Druckaufträge war eine Broschüre aus der Auswahl von gedruckten Broschüren am IST-Stand, der andere war eine Virtual-Reality-Brille, mit deren Hilfe der Nutzer eine Tour durch das Innere der Druckmaschine und die installierte UV-Trocknung unternehmen kann. „Wir hatten täglich mehr als 200 Besucherinnen und Besucher pro Demo. Nachdem wir das viermal täglich gemacht haben, kann man sich die Begeisterung am Stand vorstellen“, betont Holger Kühn, Geschäftsführer Vertrieb der IST Metz GmbH. Übrigens war IST Metz der einzige UV-Anlagenhersteller mit einer live produzierenden Druckmaschine auf der drupa.

Unter den drei Weltpremieren, die IST Metz am Stand präsentierte, ist die exklusive „Hot Swap“-Technologie. Sie basiert auf einem elektronischen Vorschaltgerät von IST Metz, das sowohl für den Betrieb mit traditionellen UV-Lampen (Lampcure) als auch mit UV-LEDs (LEDcure) geeignet ist. Beide Lichtquellen werden auf dieselbe Weise angeschlossen, über dieselbe Steuerung bedient und an derselben Stelle eingesetzt, ohne dass der Drucker aktiv werden muss.

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