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Initiative Online Print e.V. formiert sich neu und erweitert Aufgabenfeld

Neue Internetseite und neues Vorstandsmitglied

Der neue Vorstand der Initiative Online Print e.V.: Bernd Zipper, Willi Soll und Thomas Masselink (v.l.n.r.).

Die Initiative Online Print e.V. – vormals Interessensgemeinschaft zur Förderung des freien Wettbewerbs Web-to-Print e.V. – hat sich neu formiert. Was bereits im vergangenem Jahr auf der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen wurde, nämlich die Änderung des Namens, sowie die Erweiterung der inhaltlichen Ausrichtung findet nun in der Öffnung der Initiative für neue Mitglieder, sowie in der Erweiterung der Aufgaben ihre Umsetzung. Einen Wechsel gab es außerdem im Vorstand.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde nach Ausscheiden des stellvertretenden Vorstandes und BVDM-Vertreters Dr. André Jordans, Thomas Masselink (Geschäftsführer BWH GmbH, Hannover) als neues Vorstandsmitglied benannt. Auch die Internetseite des Vereins wurde im Zuge der Umfirmierung überarbeitet und hält nun unter www.initiative-online-print.de Details zu den Inhalten und Zielen der Initiative bereit.

Durch die Öffnung der Vereins und die Verbreiterung der Inhalte sollen nun mehr Dienstleister und Zulieferer der Online-Print-Industrie mitwirken können, so Bernd Zipper, Vorsitzender der IOP, wie die Initiative abgekürzt heißt. Dies sei auch notwendig, da weiterhin Themen wie die Patentierung von Online-Print-Prozessen und weitere bisher nicht definierte Abläufe auf dem Online-Markt ein Problem darstellten.

IOP will den Wissens- und Know-how-Transfer fördern

In der Initiative Online Print e.V. sind mehr als 4.000 Unternehmen der Druck- und Medienindustrie vernetzt. Diese nutzen den Verein als Plattform zum Austausch über aktuelle Themen der Online-Print-Produktion und der entsprechenden Software. Die IOP strebt zudem einheitliche Regelungen an, die die Produktion und den Handel von online-produzierten Drucksachen transparenter und kundenfreundlicher machen soll. Ziel ist zudem die Vernetzung der Mitglieder und Förderer des Vereins untereinander sowie die Intensivierung gemeinsamer Projekte, um in Zusammenarbeit neue Lösungen bereit zu stellen. Zusätzlich gehe es der IOP um den Wissens- und Know How-Transfer im Bereich Online-Print, das proaktive Monitoring der Patente, sowie um die Entwicklung transparenter Regeln zum Datenschutz.

Aktuell sind die Mitglieder der Initiative Online Print e.V. sowohl Druck- und Mediendienstleister, die online ihre Produkte vertreiben, als auch Softwareunternehmen, die die dazu notwendige Software entwickeln und vermarkten.

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