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„Interactive Book“ holt den ersten Platz

Projektgruppe von Studierenden der Druck- und Medientechnik (Hochschule München) belohnt

Die Münchner Projektgruppe belegte den ersten Platz beim Wettbewerb für gedruckte Elektronik der OE-A (Organic Electronic Association). Die Abbildung zeigt die Prämierung am 29. Juli 2011 In Frankfurt/M.

Mit ihrer Idee, die Kinder-Detektivgeschichte „Ducky in the dark“ in einem interaktiven Buch voller gedruckter Elektronik zu erzählen, hat die Münchner Projektgruppe den ersten Platz beim Wettbewerb für gedruckte Elektronik der OE-A (Organic Electronic Association) gewonnen. Die Prämierung fand am 29. Juli 2011 In Frankfurt/M. statt.

Die Arbeitsgruppe OE-A (Organic Electronic Association) des VDMA hatte auf ihrer Fachmesse „LOPE-C“ den Wettbewerb “OE-A Competition for Multifunctional Demonstrators Based on Organic and Printed Electronics” im Jahre 2010 ausgeschrieben. Zu diesem Anlass ließ sich eine Projektgruppe von Studierenden des Studienganges Druck- und Medientechnik an der Hochschule München unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Moosheimer eine Anwendung für eine immer technikaffiner werdende Zielgruppe einfallen: „The Interactive Book – Ducky in the Dark“ ist eine Detektivgeschichte für Kinder – ein Buch, gespickt mit den neuesten technologischen Entwicklungen aus dem Bereich der gedruckten Elektronik. 
Basis des Projektes war die OE-A Toolbox, ein Werkzeugkasten, der aus den verschiedensten Materialien und Komponenten von Herstellern aus dem Bereich der gedruckten Elektronik bestand: gedruckte Solarzellen, Batterien, Oleds, RFID-Elemente, elektrochrome und elektrolumineszente Displays, um nur einige zu nennen. Auf dieser Grundlage konnten die Ideen der Studierenden gedeihen. Bald mussten die Studierenden nach den Maßregeln des Projektmanagements vorgehen, um das vielseitige Vorhaben erfolgreich zu Ende zu führen: Acht verschiedene interaktive, Energie verbrauchende Elemente und zwei stromerzeugende Elemente mussten nun in die Detektivgeschichte eingewoben und gefertigt werden. So setzt der Leser beispielsweise einen magnetischen Spielstein in Form einer Taschenlampe auf das richtige Spielfeld, um ein Baumhaus, bestehend aus einem Elektrolumineszenz-Display, zum Leuchten zu bringen.
„Dieses Projekt war deshalb so erfolgreich, weil es bereits zu Beginn klar strukturiert wurde und Studierenden sowohl konstruktiv als auch wertschätzend zusammenarbeiteten“, sagt Prof. Ulrich Moosheimer, dem für dieses Projekt ein Forschungsfreisemester bewilligt wurde. Auch die Studierenden konnten sich von Anfang an für dieses tolle Forschungsprojekt begeistern, trotzdem es manchmal lange Abende gab.(Infos unter http://www.the-interactive-book.com)

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