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Internationale Kalenderschau in Stuttgart eröffnet

Mehr als 1.056 Kalender bis zum 13. Februar ausgestellt

Die Internationale Kalenderschau zeigt 1.056 Kalender aus 10 Ländern bis zum 13. Febraur im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

Die 61. Internationale Kalenderschau 2011 wurde am 20. Januar in Stuttgart eröffnet. Insgesamt 1.056 Kalender aus aller Welt sind im Haus der Wirtschaft bis zum 13. Februar zu sehen.

Die 61. Internationale Kalenderschau wurde von Dr. Hans Freudenberg, Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium, eröffnet. Veranstalter der nach eigenen Angaben weltweit größten Kalenderausstellung sind das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, der Graphische Klub Stuttgart e.V., die Kodak GmbH Stuttgart und der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg. „Die große Resonanz auf die Kalenderwettbewerbe ist für uns Veranstalter immer wieder ein Beweis für die Innovationskraft der Druck- und Medienbranche – und das auch in Zeiten, in denen es wirtschaftlich schwierig war“, erklärte Wirtschaftsminister Ernst Pfister anlässlich der Eröffnung der Kalenderschau 2011. Bundesweit sei der Verlagskalender-Markt im vergangenen Jahr wieder um mehr als zehn Prozent gewachsen. Nach dem allgemeinen Export-Hoch der deutschen Wirtschaft häuften sich auch die positiven Nachrichten aus der Werbewirtschaft. „Es bleibt zu hoffen, dass auch die Druckindustrie davon profitiert und sich das Umsatzniveau der Betriebe rasch auf ein gesundes Maß einpendelt“, so der Minister.

Mehrere Preise verliehen

Die Jury des Graphischen Klubs bewertete die Kalender und zeichnete insgesamt 35 Kalender mit dem Preis der Internationalen Kalenderschau aus. Den Gregor – Preis der Jury des Graphischen Klubs Stuttgart und die höchste Auszeichnung – erhielt der „E&B Kunstkalender Nr. 60 – Oubey, 2011“ von E&B Engelhardt und Bauer, Druck und Verlag GmbH, in Karlsruhe. Das Prädikat Gold wurde insgesamt vier Mal, Silber zehn Mal und Bronze 21 Mal vergeben. Zudem wurden elf Kalender mit dem „Award of Excellence“ für außergewöhnliche Einzelleistungen im Kalenderschaffen vergeben.
Michael Domberger aus Filderstadt erhielt für sein Lebenswerk eine Auszeichnung für langjähriges Kalenderschaffen. Von Mitte der 50er Jahre bis heute entstanden im Hause Domberger Kunst-Kalender, funktionale Arbeits- und hervorragende Werbekalender sowie außergewöhnliche Design-Kalender. Zu den bekanntesten Domberger Kalendern zählt „Der Springende Punkt“.
Alle Fotokalender wurden zusätzlich von der Kodak Fotokalender Jury begutachtet. Sie zeichnete zwölf Kalender mit dem Internationalen Kodak Fotokalenderpreis 2011 aus. Der „Preis der Kodak Fotokalender Jury 2011“ ging an den Kalender „Meeresblicke 2011“, Auftraggeber: Mareverlag GmbH & Co.OHG, Berlin, Fotografie: Barbara Stauss und Petra Kossmann.

Parallel zur Ausstellung veranstaltet der Verband Druck und Medien Baden-Württemberg das Druckforum.  Die Veranstaltungsreihe findet vom 21. Januar bis 4. Februar im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Informationen sind unter www.verband-druck-bw.de und www.druckforum.de abrufbar.

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20.01.2011
» Der springende Punkt

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