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Journalistenschüler produzieren Zeitung zum Thema Druck und Papier

VDP präsentierte das Projekt am 1. Tag der Drupa 2012
Kooperationsprojekt VDP/DJS

Präsentieren die Zeitung "Ink" auf der Drupa: (v.l.n.r) Gregor Andreas Geiger (VDP), Oliver Curdt (VDM NRW), Jan Stremmel, Katrin Kurtz und Felix Brumm (alle DJS bzw. Redaktion "Ink") sowie der Layouter der Zeitung, Tom Valk (VDM NRW).

Eine der journalistisch anspruchsvollsten Publikationen zur Drupa 2012 präsentierte der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) am ersten Messetag. Im Rahmen der Kooperation des VDP und der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München hatten sich 15 angehende Journalisten aus der „Lehrredaktion 50K" mit den Themen Druck und Papier auseinandergesetzt. 

Das Ergebnis ist eine zweisprachige, 24-seitige Zeitung namens „Ink – Das Magazin zur Drupa". Oder wie es deren Chefredakteur Jan Stremmel ausdrückte: „Ein Haufen spannende Geschichten über die Branche, die noch nicht erzählt wurden".

Eine dieser Geschichten setzt sich beispielsweise mit Dr. Ulrich Scheufelen auseinander, dem auch die Titelseite von „Ink" gewidmet ist. „Es geht weiter – Wie ein Unternehmer abtrat und damit zum Retter wurde" titelt das Blatt, das innerhalb von einer Woche erarbeitet und hergestellt wurde. Außerdem geht es auch (in einer Geschichte über Buchdesigner) um „Die Erotik von Papier" oder um „Gedächtnisverlust – Wie die Festplatte unser Erbe bedroht".

10.000 Exemplare der Zeitung wurden in der Rheinisch-Bergischen Druckerei in Düsseldorf produziert – dank weiterer Projektpartner wie dem Verband Druck und Medien NRW oder dem Papierhersteller UPM. NRW-Verbandsgeschäftsführer Oliver Curdt: „Das ist ein wichtiges Projekt. Wir sollten gemeinsam alle mehr Gattungsmarketing für Print machen."

Die Journalistenschüler sind ebenfalls froh, dass es weiterhin gedruckte Medien gibt. Sie können sich, so Jan Stremmel, derzeit nicht vorstellen, ihre Geschichten nur online zu veröffentlichen. Angesichts der Tatsache, "dass Zeitungen nicht flimmern, sie keinen Strom benötigen und man sie jederzeit überall hin mitnehmen kann", meinte Stremmel: „Das gedruckte Wort ist ein Luxus."

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