Weiterempfehlen Drucken

KBA: High-Volume-Inkjet-Rotation Rotajet L von der Ingede zertifiziert

Auf der Drupa 2016 angefertigte Testdrucke mit der neu entwickelten Tinte auf gestrichenem Papier zeigten „sehr gute Deinkbarkeit“
 

Unser Bild zeigt eine Rotajet L auf dem KBA-Drupa-2016-Stand sowie unten das Ingede-Zertifikat „Rotajet-Tinten sind gut deinkbar“.

Die internationale Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik (Ingede) hat die KBA Rotajet-L-Serie von Koenig und Bauer als weltweit erstes Inkjet-Rollendrucksystem mit einer Papierbahnbreite größer als 30 Zoll (76,2 cm) offiziell zertifiziert. Testdrucke mit der neu entwickelten Tinte, die auf der Drupa 2016 in Düsseldorf auf gestrichenem Papier gedruckt und von Ingede untersucht wurden, zeigten eine sehr gute Deinkbarkeit, wie KBA aktuell meldet. Für einen geordneten Recycling-Kreislauf ist die Deinkbarkeit, das heißt die Entfernung von Tinte oder Toner aus dem Papier, von entscheidender Bedeutung.

Für Axel Fischer, Experte für das Recycling von Druckprodukten bei der Ingede, zeigen „die erneut sehr guten Ergebnisse der High-Volume-Inkjet-Rotation von KBA deutlich, dass es möglich ist, Inkjetdrucke so zu gestalten, dass sie problemlos in das bestehende System des Papierrecyclings integrierbar sind“. Bereits 2014 war die Rotacolor-Tinte der Vorgänger-Baureihe Rotajet 76 als „hervorragend deinkbar“ zertifiziert worden, wie Fischer betont.

Die Druckproben wurden nach Ingede-Methode 11 geprüft und gemäß der „Deinkability Scorecard“ des Europäischen Altpapierrats (ERPC 2015) bewertet. Die Rotajet-L-Serie erhielt 100 von 100 Punkten. KBA entschloss sich dann, die Rotacolor-Polymer-Tinte weiterzuentwickeln, um das sehr gute Ergebnis von 2014 nochmals zu verbessern. Die Tinte nutzt modernste Polymertechnologie, bei der die Pigmente am Eindringen in die Fasern gehindert werden. Dabei wurde die Pigmentierung der Tinte soweit verfeinert, dass die Zellulosefasern im Papier ihre natürlichen Eigenschaften behalten und nicht angegriffen werden. Gleichzeitig weist die Rotacolor-Tinte nach KBA-Angaben „eine sehr gute Feuchtigkeitsresistenz und Wasserfestigkeit“ auf. Das bedeutet, dass hier quasi der „Spagat zwischen sehr guter Deinkbarkeit und hoher Wasserfestigkeit der Druckprodukte“ geschafft wurde, so KBA.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

DSGVO-Umsetzung: Optimiertes Stammdaten-Management als Basis

Empfehlung des Beratungsunternehmens Parsionate GmbH für die im Mai 2018 in Kraft tretende Datenschutz-Grundverordnung

Geht es um die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), so wirken viele Unternehmen wie gelähmt. Obwohl die Verordnung im Mai 2018 in Kraft tritt, haben viele noch nicht mit der Umsetzung der neuen Vorgaben begonnen. Viel zu hoch und umfassend erscheinen die Anforderungen und entsprechend schwer der erste Schritt. Die Parsionate GmbH, Beratungsunternehmen für Stammdaten- und Produktinformationsmanagement sowie Omnichannel-Commerce, sieht ein optimiertes Master Data Management (MDM) als Grundlage für eine gelungene DSGVO-Umsetzung.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...